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Wechsel in der Geschäftsführung des Diakonie-Klinikums Stuttgart
01.12.2011 , Diakonie-Klinikum Stuttgart

Volker Geißel wird nach 20 Jahren verabschiedet –
Bernd Rühle wird Nachfolger

Stabwechsel in der Geschäftsführung des Diakonie-Klinikums Stuttgart: Volker Geißel, der am 16. November seinen 65. Geburtstag feierte, übergibt nach fast 20 Jahren in der Verantwortung für das konfessionelle Krankenhaus im Stuttgarter Westen die Leitung an seinen Nachfolger. Bernd Rühle, bisher Verwaltungsdirektor des Diakonie-Klinikums, wird sein Nachfolger. Bernd Rühle übernimmt am 1. Dezember 2011 die Geschäftsführung des Diakonie-Klinikums Stuttgart. Die verantwortlichen Gremien des Diakonie-Klinikums und der beiden Gesellschafter, der Evangelischen Diakonissenanstalt Stuttgart und der Stiftung Paulinenhilfe, haben ihn einstimmig zum neuen Geschäftsführer gewählt.

Mit dem Diakonie-Klinikum und der Leitungsfunktion ist der Betriebswirt bereits bestens vertraut. Seit Juni 2009 ist er Verwaltungsdirektor des Diakonie-Klinikums und in dieser Funktion Mitglied der Krankenhausleitung. Zuvor war er mehrere Jahre in verschiedenen Positionen im Marienhospital Stuttgart tätig, zuletzt ebenfalls als Verwaltungsdirektor. Bernd Rühle ist 45 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Volker Geißel – ein Urgestein der Stuttgarter Krankenhauslandschaft wird verabschiedet Volker Geißel begann am 1. Juli 1992 als Verwaltungsdirektor der Evangelischen Diakonissenanstalt Stuttgart. In dieser Funktion war der Diplom-Volkswirt auch verantwortlich für das Diakonissenkrankenhaus. Unter seiner Verantwortung schlossen sich im Jahr 2000 das Diakonissenkrankenhaus und die Orthopädische Klinik Paulinenhilfe zur Diakonie-Klinikum Stuttgart Diakonissenkrankenhaus und Paulinenhilfe gGmbH zusammen, deren Geschäftsführer wurde. Durch umfangreiche Modernisierungs- und Neubaumaßnahmen sowie strukturelle Veränderungen entwickelte Volker Geißel das Krankenhaus zu einer der modernsten Kliniken in der Region weiter. Allein zwischen 2002 und 2007 wurden über 132 Millionen Euro in attraktive Patientenzimmer und Behandlungsräume investiert.

Ein besonderes Anliegen: das diakonische Profil
Ein besonderes Anliegen war dem langjährigen Geschäftsführer die diakonisch-christliche Ausrichtung seines Hauses. Für die Patienten sollte es spürbar sein, dass sie in einem konfessionellen Krankenhaus mit menschlicher Zuwendung behandelt und betreut werden. Dafür wird sich Volker Geißel auch weiterhin einsetzen. Von der Mitgliederversammlung des Fördervereins Diakonie-Klinikum e. V. wurde er zum Vorsitzenden gewählt. In dieser Funktion wird er künftig um Spender und Unterstützer werben für Aufgaben, die nicht von den Kostenträgern finanziert werden. Auch mit 65 nicht im Ruhestand

Volker Geißel übt auch mit Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze noch verschiedene Funktionen aus. Etwa als Geschäftsführer des Evangelischen Bildungszentrums für Gesundheitsberufe EBZ, dessen Gründung er 2003 maßgeblich initiiert hat. Das EBZ übernimmt für die drei evangelischen Krankenhäuser in Stuttgart den theoretischen Teil der Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege. Neben verschiedenen ehrenamtlichen Aufgaben, beispielsweise im Aufsichtsrat des Diakoniewerks Schwäbisch-Hall, führt er sein Amt als Verwaltungsdirektor der Evangelischen Diakonissenanstalt Stuttgart bis Ende Juni 2012 weiter.

Ein „kenntnisreicher Streiter für die evangelische Krankenhausarbeit“ und „ökumenischer Brückenbauer“
Der Landesbischof der evangelischen Kirche in Württemberg, Dr. h. c. Frank O. July, würdigte Geißels Verdienste für die Diakonie und die konfessionellen Krankenhäuser in einem Grußwort: „Sie haben die Diakonie und besonders das Engagement im Krankenhausbereich zu Ihrer Lebensaufgabe gemacht. Viele Veränderungs-, Aufbau und Neubauprozesse tragen Ihre Handschrift. Eine Reihe von Jahren waren wir dabei in eigener Verantwortung verbunden und ich habe Sie als kenntnisreichen Streiter für die evangelische Krankenhausarbeit und deren besonderes Profil erlebt. Die Rahmenbedingungen für die Arbeit der Krankenhäuser sind in den letzten Jahren eher schwieriger geworden. Das berührt auch unsere diakonischen Einrichtungen unmittelbar. Wir waren und sind uns dabei immer einig gewesen, dass die Fortführung der diakonischen Arbeit auch im Krankenhaus notwendig ist und zum Wesen der Diakonie gehört. […] Sie haben viele Jahre lang an diesem Platz unermüdlich dazu beigetragen, dass diese Grundidee im Diakonie-Klinikum in Stuttgart verwirklicht worden ist. Dafür möchte ich Ihnen danken.“

Pastor Norbert Groß, Verbandsdirektor des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbands Berlin, würdigte den scheidenden Geschäftsführer als ökumenischen Brückenbauer: „Durch die über viele Jahre maßgeblich von ihm [Volker Geißel, Anmerkung des Verfassers] mitgestaltete Zusammenarbeit evangelischer und katholischer Krankenhäuser in einer gemeinsamen Arbeitsgemeinschaft in Baden- Württemberg hat er sich als ökumenischer Pionier und Brückenbauer erwiesen und Zeichen gesetzt, an denen wir uns weiterhin orientieren werden. Gott sei Dank für Menschen wie Volker Geißel, wir brauchen sie in unseren evangelischen Krankenhäusern.“





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