20 Jahre private Trägerschaft – eine Erfolgsgeschichte im St. Vinzenz Allgäu
Die St. Vinzenz Klinik Pfronten feiert ein besonderes Jubiläum: Seit 20 Jahren wird das traditionsreiche Krankenhaus in privater Trägerschaft geführt…
- Ökonomie
Was 1897 als kleine Wohltätigkeitsanstalt begann, ist heute eine moderne Gesundheitseinrichtung mit ambulanter, stationärer und rehabilitativer Versorgung im Herzen des Allgäus.
Von der Wohltätigkeitsanstalt zur modernen Gesundheitseinrichtung
Der Ursprung der heutigen Klinik liegt in der Gründung einer „Wohltätigkeitsanstalt“ durch Pfarrer Dr. Ludwig Kohnle im Jahr 1897. Gemeinsam mit den Barmherzigen Schwestern vom Mutterhaus Augsburg baute er eine Krankenversorgung für die Pfrontener Bevölkerung auf. Bereits 1898 übernahmen die Ordensschwestern die Leitung und errichteten zwischen 1936 und 1938 ein Krankenhaus mit 100 Betten – ein Gebäude, das bis heute besteht und kontinuierlich erweitert wurde. 1989 wurde die Rehaklinik mit eigenem Gebäude auf dem Gelände gebaut.
Übergang in die private Trägerschaft
Als der Orden das Krankenhaus aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr halten konnte, übernahmen 2006 der damalige Verwaltungsdirektor Dirk Kuschmann, die Hamburger Kaufleute Holger und Hagen Heigel sowie die Ärzte Dr. Michael Geyer, Dr. Johannes Spengler und Dr. Dominik Müller die Einrichtung. Sie gründeten die St. Vinzenz Klinik Pfronten im Allgäu GmbH und legten den Grundstein für eine dynamische Entwicklung. „Wir wollten die medizinische Versorgung in der Region sichern und gleichzeitig neue Wege gehen“, erinnert sich Dirk Kuschmann, Gesellschafter und ehemaliger Geschäftsführer der Klinik.
20 Jahre Fortschritt und Innovation
Seit der Übernahme hat sich die Klinik stetig weiterentwickelt. Hier einige Meilensteine der vergangenen 20 Jahre:
2009
Eröffnung der Station der geriatrischen Rehabilitation
2010
umfassende Sanierung des Klinikgebäudes,
Umbau und Erweiterung der Physiotherapie,
Eröffnung des Café Vital,
Gründung des MVZ St. Vinzenz
2011
Endoskopie-Abteilung wird neu ausgestattet und
Gründung der MVZ-Filiale in Füssen
2012
Umbau & Erweiterung der Radiologie
2015
Zertifizierung des EndoProthetikZentrums (EPZ St. Vinzenz) und
Bau eines dritten OP-Saals
2016
Eröffnung der Akutgeriatrie
2017
Radiologie wird mit einem MRT ausgestattet
2019
Sporthomed – Abteilung für Sportmedizin wird eröffnet
2020
Eröffnung des Endoskopie-Anbaus
Zertifizierung des Knie-Zentrums und der Schulter- und Ellenbogenklinik
2021
Einstieg der Academia Gruppe als Mehrheitsgesellschafter
(Dirk Kuschmann, Hagen Heigel und Dr. Michael Geyer bleiben ebenfalls Gesellschafter)
Einführung der 36-Stundenwoche in der Pflege
2024
Einweihung des Erweiterungsbaus mit neuer zentralen interdisziplinären
Notaufnahme, zwei chirurgischen Stationen, großem Veranstaltungsraum und Tiefgarage
Heute verfügt die Klinik über 115 Betten, modernste Technik und ein breites medizinisches Spektrum. „Unser Anspruch ist es, Tradition und Innovation zu verbinden – für die bestmögliche Versorgung unserer Patienten“, betonen die beiden Geschäftsführer, Martina Lauerbach und Christoph Köpf.
Blick in die Zukunft
Mit mehr als 500 Mitarbeitenden ist die St. Vinzenz Klinik mittlerweile der zweitgrößte Arbeitgeber in Pfronten. „Ohne das Engagement unseres Teams wäre dieser Weg nicht möglich gewesen“, so die Klinikleitung. Auch künftig will die Klinik weiter wachsen – die nächsten Umbaumaßnahmen haben bereits begonnen. So bleibt das St. Vinzenz Team auch weiterhin ihr verlässlicher Partner für die Grund- und Notfallversorgung in der Region.
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