Alexianer Klinikum Hochsauerland führt KI-gestützte Operationsnavigation für Kniegelenkersatz ein

Das Alexianer Klinikum Hochsauerland nutzt als EPZMax die KI-Plattform Pheno4U® von Aesculap für individuellere und präzisere Kniegelenkoperationen, besonders bei komplexen Wechseleingriffen…

20. Juli 2026
  • Data und KI
  • Digitale Klinik

Das Alexianer Klinikum Hochsauerland, zertifiziertes EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZMax), setzt seit Kurzem die KI-gestützte digitale Plattform Pheno4U® des deutschen Herstellers Aesculap ein. Das System unterstützt das Operationsteam bei Planung und Durchführung von Kniegelenkoperationen und berücksichtigt patientenindividuelle Parameter wie Beinachse, Bandspannung, Beweglichkeit und Implantatposition.

Besonders bei Wechseloperationen, Fehlstellungen, Lockerungen oder schwierigen Knochenverhältnissen soll die digitale Navigation einen Mehrwert bieten. Solche Fälle gehören zum Kernleistungsspektrum des EPZMax, das als Überweisungszentrum für die gesamte Region fungiert.

Sektionsleiter Endoprothetik Christian Hoff betont, dass die Technik chirurgische Erfahrung ergänzt, nicht ersetzt. Die volle Entscheidungshoheit liegt während des gesamten Eingriffs beim Operateur. Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Björn Hußmann verweist darauf, dass individuelle Gelenkversorgung bereits seit vielen Jahren zum Angebot des zertifizierten EPZMax gehört.

Hintergrund der Investition ist auch ein bekanntes klinisches Problem. Trotz moderner Implantate ist ein Teil der Patienten nach Kniegelenkersatz nicht vollständig zufrieden, etwa wegen Schmerzen, eines ungewohnten Bewegungsgefühls oder funktioneller Einschränkungen. Das Klinikum setzt dem eine individualisierte Versorgung entgegen.

Quelle:
blickpunkt-arnsberg-sundern-meschede.de

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