Alexianer und Klinikum Leverkusen verhandeln über gemeinsamen Krankenhausverbund
Zwei Leverkusener Krankenhäuser prüfen Möglichkeiten einer gemeinsamen Zukunft. Das Klinikum Leverkusen verhandelt mit den Alexianern über eine Übernahme des St. Remigius-Krankenhauses in Opladen…
- Ökonomie
Das Klinikum Leverkusen und die Alexianer verhandeln über eine Übernahme des Alexianer St. Remigius-Krankenhauses im Stadtteil Opladen. Ziel ist ein gemeinsamer Krankenhausverbund mit einer medizinischen Gesamtstrategie für Leverkusen.
Hintergrund sind strukturelle Veränderungen in der deutschen Krankenhauslandschaft. Neue Planungsvorgaben, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und gesetzliche Reformvorhaben zwingen Träger bundesweit zur Neuausrichtung. Die Alexianer betonen, die Gespräche nicht aus wirtschaftlicher Notlage zu führen, sondern aus Verantwortung gegenüber Patienten und Mitarbeitenden. Benjamin M. Koch, Verbundgeschäftsführer Rheinland der Alexianer, hebt die fachliche Qualität und christliche Prägung des Hauses hervor.
Das Klinikum Leverkusen sieht im Opladener Standort einen wesentlichen Baustein eines Verbunds, nicht lediglich einen zusätzlichen Standort. Geschäftsführer Dr. André Schumann kündigt an, den Prozess transparent und respektvoll gegenüber der Geschichte des Hauses zu gestalten. Geschäftsführerin Dr. Anja Mitrenga-Theusinger sieht in der Verbundlösung ein mögliches Modell für die neue Krankenhausplanung in NRW.
Die Gespräche sollen nach derzeitiger Planung im Herbst 2026 abgeschlossen sein.
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