BG Kliniken und UKE unterzeichnen Absichtserklärungen für zwei Klinik-Neubauten in Hamburg

Zwei Klinik-Neubauten in Hamburg: Das BG Klinikum Hamburg und das UKE haben Absichtserklärungen für ein gemeinsames Bauprojekt auf dem UKE-Campus sowie einen Neubau in Bergedorf unterzeichnet, mit einem Investitionsvolumen von über 1,2 Milliarden Euro…

12. Juni 2026
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Die BG Kliniken und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) haben Letters of Intent für zwei Klinik-Neubauten in Hamburg unterzeichnet. Die Vereinbarungen schaffen die Grundlage für die vertiefte Planung medizinischer, organisatorischer und baulicher Konzepte an beiden Standorten. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt über 1,2 Milliarden Euro, finanziert aus Mitteln der gesetzlichen Unfallversicherung.

Auf dem UKE-Campus in Eppendorf plant das BG Klinikum Hamburg (BGKH) eine eigene Klinik mit rund 350 Betten. Schwerpunkte sind Akut- und Notfallversorgung, Unfallchirurgie, Orthopädie sowie rekonstruktive und plastische Chirurgie einschließlich eines Schwerstbrandverletztenzentrums. Der Neubau soll mit einem Erweiterungsbau des UKE verschränkt werden. Forschung und Lehre in Unfallchirurgie, Traumatologie und muskuloskelettaler Medizin sollen gemeinsam ausgebaut werden.

Am Standort Bergedorf entsteht ein Neubau mit Fokus auf Rehabilitation, Querschnittgelähmten-Versorgung und fachübergreifende Frührehabilitation. Luftrettungszentrum und Rettungswache bleiben erhalten. Im ambulanten Bereich sind ein Medizinisches Versorgungszentrum mit Notfallambulanz, ein ambulantes OP-Zentrum, ein kindertraumatologisches Angebot sowie ein sportmedizinisches Zentrum geplant. Das UKE plant zudem ein medizinisches Versorgungszentrum in Oberbillwerder.

Beide Vorhaben greifen laut UKE-Vorstandsvorsitzendem Prof. Dr. Christian Gerloff Grundgedanken der Krankenhausstrukturreform auf: Zentralisierung, Netzwerkbildung und trägerübergreifende Kooperation.

Quelle:
uke.de

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