Bundeskartellamt gibt mögliche Sana-Übernahme in Berlin-Weißensee frei

Sana interessiert sich offenbar für wesentliche Teile der insolventen Park-Klinik Weißensee. Das Bundeskartellamt hat das Vorhaben bereits freigegeben, ein Betriebsunternehmen ist eingetragen…

15. Mai 2026
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Die insolvente Park-Klinik Weißensee könnte bald zu Sana gehören. Der Konzern aus Ismaning plant offenbar, wesentliche Teile des Geschäfts der Park-Kliniken Berlin zu übernehmen. Das Bundeskartellamt führt den Vorgang unter dem Aktenzeichen B3-53/26 und hat das Vorhaben bereits Ende April als unproblematisch freigegeben.

Die Park-Klinik Weißensee ist ein privat geführtes Haus mit 350 Betten und befindet sich seit Oktober 2025 in einem Eigenverwaltungsverfahren. In das Verfahren beim Bundeskartellamt fallen auch Teile der mittlerweile geschlossenen Schlosspark-Klinik im Berliner Bezirk Charlottenburg.

Sana äußert sich auf Anfrage nicht zu möglichen Transaktionen. Der Konzern verweist aber auf sein langes Engagement mit ambulanten und stationären Angeboten in Berlin/Brandenburg und bezeichnet sich als aktiven Mitgestalter der regionalen Gesundheitsversorgung.

Für den möglichen künftigen Betrieb ist offenbar bereits eine Gesellschaft vorbereitet. Im Handelsregister ist die Sana Park-Klinik Weißensee GmbH eingetragen. Geschäftsführer sind Jean Franke, Geschäftsführerin des Sana-Clusters Berlin/Brandenburg Nord, und Mirko Papenfuß, Generalbevollmächtigter des Konzerns.

Nach Angaben des „Tagesspiegel“ strebt Sana in einem Brief an die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Pflege einen Vollzug zum 1. Juni an. Die Park-Klinik soll demnach künftig eng mit dem Sana Klinikum in Lichtenberg kooperieren.

Quelle:
kma-online.de

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