Controlling

Michael Thieme - Medinfoweb

Die Kliniken stehen unter massivem Druck, angemessene wirtschaftliche Ergebnisse zu erzielen.

Bereits Anfang der 90er Jahre, spätestens jedoch seit der Einführung der G-DRGs im Jahr 2003 gewinnt die Ökonomie in deutschen Krankenhäusern zunehmend an Bedeutung. Doch rund 30 Prozent der Einrichtungen gelingen keine schwarzen Zahlen mehr. Die Konsequenzen sind Krankenhausschließungen, Fusionen und Privatisierungen. So hat die Einführung des DRG-Systems, nicht selten zum Leidwesen der klinisch tätigen Ärzte und Pflegekräfte, dazu geführt, dass mittlerweile nahezu alle Abläufe in den Kliniken hinterfragt und ökonomisch optimiert wurden.

Controlling wird führender Bereich

In diesem Zusammenhang hat der Bereich Controlling in den Krankenhäusern einen deutlich höheren Stellenwert eingenommen und sich dabei spezialisiert. So findet sich heute in den meisten Kliniken neben dem klassischen kaufmännischen Controlling auch ein Medizincontrolling. In unterschiedlicher Ausprägung kümmern sich die Controlling-Bereiche inhaltlich neben den altbekannten Themen (GuV, Vor- und Nachbereitung von Budgetverhandlungen) sehr viel intensiver um neue Gebiete wie Sach- und Personalkosten und strategische Aufgaben wie z.B. Einweisermarketing. Diverse Tools erleichtern dabei den Umgang mit sich wiederholenden Analysen im Krankenhauscontrolling.

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    29. März 2019

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    Zahlen – Daten – Fakten

    • Prüfquote Falldialoge: 4,6%
    • Prüfqoute MDK: 14,2%
    • Gesamtprüfquote: 18,8%
    • Prüfergebnis pro Krankenhaus: 56,0%
    • Quote Nachverfahren: 7,4%
    • Quote Sozialgericht: 1,4%
    • Casemix-Verlust Falldialoge: 0,127
    • Casemix-Verlust MDK: 0,180
    • Casemix-Verlust Gesamt: 0,165
    • Aufwand pro Prüfungsfall: 51 Min.

    Ergebnisse Herbstumfrage 2018 - Krankenhausrechnungsprüfung 2017 - Trend 2018

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    15. März 2019

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    Kürzung der Rechnungen zum größten Teil wegen Überversorgung der Patienten, mangelhafter Regelwerke und widersprüchlicher Sozialgerichtsurteile!

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    Bayern: Kassenrückforderungen an Krankenhäuser auf Rekordstand

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    Ansprüche auf Sozialleistungen verjähren nach § 45 Abs. 1 SGB I in vier Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind. Für den Anspruch auf Zahlung der Aufwandspauschale nach § 275 Abs. 1c Satz 3 SGB V ist bislang nicht abschließend geklärt, in welchem Zeitpunkt genau der AWP-Anspruch entsteht und damit der Beginn der Verjährung ausgelöst wird ...

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