Ehemaliger Kreiskämmerer Merk rückt in den Aufsichtsrat der Krankenhaus Weilheim-Schongau GmbH
Die CSU entsendet den früheren Kreiskämmerer Norbert Merk ohne Kreistagsmandat in den Aufsichtsrat der Krankenhaus Weilheim-Schongau GmbH. Zugleich ziehen auch bisherige Kritiker des Gremiums neu ein…
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Die CSU entsendet den pensionierten früheren Kreiskämmerer Norbert Merk in den Aufsichtsrat der Krankenhaus Weilheim-Schongau GmbH. Merk gehört dem Kreistag nicht an. Damit kommt es im Landkreis Weilheim-Schongau zu einer besonderen Personalie. Vor der Entscheidung wurde geprüft, dass eine Entsendung durch eine Fraktion auch ohne Kreistagsmandat möglich ist.
Die Neubesetzung des Gremiums stand unter besonderer Beobachtung. Der Aufsichtsrat war in der vergangenen Amtsperiode wiederholt Ziel öffentlicher und politischer Kritik. Beanstandet wurden unter anderem die Informationspolitik sowie Entscheidungen ohne vorherige Abstimmung mit dem Kreistag. Auch der Umgang mit dem Transformationsprozess rund um die Schließung des Schongauer Krankenhauses sorgte für Diskussionen.
Merk soll seine langjährige Erfahrung als Finanzfachmann einbringen. Er war im Landkreis als Kreiskämmerer und Rechnungsprüfer tätig. Seine Aufgabe soll vor allem darin liegen, die wirtschaftliche Entwicklung der Krankenhaus GmbH eng zu begleiten und den Zuschussbedarf im Blick zu behalten.
Neu im Aufsichtsrat vertreten sind zudem Stefan Konrad und Daniela Puzzovio vom Aktionsbündnis Pro Krankenhaus Schongau. Beide zählen zu den bekannten Kritikern des bisherigen Gremiums. Susann Enders scheidet nach zwölf Jahren aus. Ihre Nachfolge tritt Jacqueline Schaller an.
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