Datenschutz

Michael Thieme - Medinfoweb

Durch IT-Systeme und Internet wachsen die Anforderungen an einen umfangreichen Datenschutz.

Freier Zugriff auf Patientenunterlagen, sei es in Papierform oder digital im Krankenhaus, Millionenschaden nach Cyber-Angriff durch Ransomware, Konfetti aus Behandlungsunterlagen, mannigfaltige Cyberattacken gegen Krankenhäuser, 4,5 Millionen gestohlene Patientendatensätze aus US-Kliniken, Fotos und Videos von Patienten in Facebook und anderen Social-Media-Portalen sind nur einige wenige Beispiele der letzten Monate, die die Rolle des Datenschutzes in den Kliniken belegen. Dabei mangelt es nicht an Gesetzen und Vorgaben (Bundes- und Landesdatenschutzgesetze). Nicht selten jedoch haben vor allem die medizinischen Mitarbeiter der Krankenhäuser das Gefühl, dass Datenschutz arbeitsverhindernd wirkt. Dieses Dilemma fordert eine aktive Diskussion und Aufklärung.

Zugehörige Artikel

  • ÄB

    Die digitale Medizin ist ein Gemeinschaftsprojekt

    18. März 2019

    Big Data, künstliche Intelligenz, Präzisionsmedizin, Patientenaktivierung, Patientenzentrierte Versorgung und Value-based Care, waren nur einige Themen auf der diesjährigen Konferenz der Healthcare Information Management Systems Society (HIMSS), in Orlando. Fünf Tage lang wurden neue Produkte gezeigt, politische Wege diskutiert und gesammelte Erfahrungen aus den ersten Jahren der Digitalisierung bewertet ...

    Quelle: aerzteblatt.de
  • Die Woche 09 | 2019 - Erfolg durch integratives Handeln

    1. März 2019

    Die zentralen Herausforderungen der Digitalisierung auf dem Weg zum Smart Hospital scheinen kaum noch wirklich greifbar. Was ist vertretbar? Was ist überhaupt realisierbar? Wer entscheidet über Realisierbarkeit und welche ´typisch-deutschen´ Steine werden den vielen innovativen und kreativen Köpfen dieses Landes in den Weg gelegt? Wer den Fokus auf eine Digitale Strategie legt und nicht auf einzelne Technologien setzt, der bewegt sich schon sicher auf dem Weg integrativen und inklusiven Handelns. Wer sich also in der Position sieht für sich und andere Entscheidungen zu treffen, der darf von Insellösungen und Silodenken nicht viel halten.

    Doch nach wie vor herrscht Silodenken nahezu überall. In jedem Betrieb, jeder Organisation, jeder Abteilung. Dabei sind die Nachteile, die ausgeprägtes Silodenken mit sich bringt, keineswegs unbekannt: Es hemmt die Kooperation, erhöht die Kosten, behindert den Fortschritt und somit den Erfolg als Unternehmen.

    Eine mögliche Erklärung für das Entstehen solchen Denkens wäre, dass die Ziele einer Abteilung meist wenig bis gar nicht deckungsgleich mit den Zielen des gesamten Unternehmens sein können. Doch wie soll dann eine erfolgreiche Struktur und Strategie hinsichtlich so großer Wandlungen wie der Digitalisierung geschaffen werden? Noch denken wir in gut und schlecht, möglich und unmöglich, kontrollierbar und nicht kontrollierbar. Dabei sollte die einfache Frage lauten: Was ist die Vision unseres Unternehmens, welche Ziele haben wir und welche Funktion haben die Menschen in unserem Unternehmen, mit denen wir und vor allem damit wir diese Ziele und dieses Selbstverständnis erreichen können?

    Welch´ immense Rolle  dieses Problem gerade in der betrieblichen Gesundheitsförderung spielt, wurde den Teilnehmern des 3. Freiburger Unternehmer-Symposiums „Digitales BGM: Corporate Health neu denken“, vergangene Woche in Freiburg deutlich aufgezeigt. Die Herausforderungen der digitalen Welt sind vor allem Herausforderungen für neue Wege der guten Mitarbeiterführung. Wandel und Paradigmenwechsel bedürfen das Wissen über Werte und Bedürfnisse. Wer in einem hochdynamischen Gesundheitswesen, in einer hochdynamischen Pflege die Nase vorn haben möchte, sollte sich also von Silodenken und Insellösungen verabschieden.

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    Quelle: Sophie Kühnhausen - medinfoweb.de
  • ÄZ

    E-Patientenakte: Das BMG verteidigt und konkretisiert ePA-Pläne

    1. März 2019

    Für die Inhalte der künftigen E-Patientenakte soll allein die KBV zuständig sein. Daran ist nach Auffassung des BMG nicht mehr zu rütteln. Fachgesellschaften und Kliniken erhalten lediglich ein Mitspracherecht ...

    Quelle: aerztezeitung.de
  • (Ein)Jahresrückblick auf die Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

    1. März 2019

    Zum 25. Mai 2019 jährt sich die Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Für Uwe Dieterich und Ira Zahorsky von eGovernment Zeit, auf die wichtigsten Neuerungen zurückzublicken und zu erläutern welche Anforderungen Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen im speziellen zu beachten haben ...

    Quelle: egovernment-computing.de
  • Die Woche 08 | 2019 - Digitaler Wandel - regional und überregional

    22. Februar 2019

    Über die Hälfte der Bundesbürger (55 %) zählt das deutsche Gesundheitssystem zu den besten drei der Welt, so das Ergebnis der Onlinebevölkerungsbefragung zum Thema „Healthcare-Barometer“, die im Auftrag der PricewaterhouseCoopers GmbH durchgeführt wurde. Der Anteil der mit ärztlichen Behandlungen zufriedenen Patienten ist leicht rückläufig, jedoch seit mehreren Jahren stabil. Der Deutsche hat eben genaue Vorstellungen davon, wie eine gute Versorgung für ihn auszusehen hat. Denn am Ende ist das Ziel aller Akteure des Gesundheitswesens ein Gemeinsames – eine gute Gesundheitsversorgung.

    Die Möglichkeiten dieser gerecht zu werden haben wir. Mittlerweile sind in Deutschland auch die Tage angebrochen, an denen wir genau diese Möglichkeiten nutzen wollen. Im Bereich der Digitalisierung gestalten sich immer mehr Wege, um Versorgung flächendeckender, transparenter, greifbarer und aktueller zu ermöglichen. Wir schaffen Netzwerke, sammeln Ideen und realisieren Innovationen um Gesundheit möglich zu machen. Für jeden von uns, ob im klinischen Setting, oder im häuslichen Umfeld. Jens Spahn will dafür sogar noch weiter hinaus:

    ´Gute Gesundheitsversorgung endet nicht an Landesgrenzen. ´

    Mit 200 Partnern von Gesundheitsorganisationen, Stiftungen, Nichtregierungsorganisationen, aus der Wissenschaft und der Gesundheitswirtschaft hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn den Aufbau eines Netzwerks gestartet, das von Deutschland aus weltweit Krankheiten bekämpfen und Präventionsprojekte vorantreiben will. Bei der Auftaktveranstaltung am Dienstag in Berlin schlug Spahn vor, dass sich der „Global Health Hub Germany“ zunächst um Tropenkrankheiten, Krebsbekämpfung und Digitalisierung kümmert.

    ´Mit dem Aufbau des Global Health Hub nimmt Deutschland seine Verantwortung für eine bessere Gesundheitsversorgung weltweit wahr. Mit diesem Netzwerk wollen wir unsere Kräfte bündeln´

    Während Spahn sein nächstes Projekt beginnt, besinnt man sich anderorts auf das, was regional digital von Nutzen sein kann. Gerade im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements geht man neue Wege die genauer beleuchtet werden wollen. Das betriebliche Gesundheitsmanagement und die betrieblichen Prozesse werden durch die Digitalisierung in geradezu revolutionärer Weise transformiert. Aber welche digitalen Lösungen haben sich bis heute auch in der Praxis des Corporate Health Management bewährt und wie können vor allem Mitarbeiter in die Lage versetzt werden, den Herausforderungen der digitalen Welt erfolgreich zu begegnen? In diesen Stunden findet das 3. Freiburger Unternehmer-Symposium „Digitales BGM: Corporate Health neu denken“ statt, welches Führungskräften Antworten auf zentrale unternehmerische Herausforderungen unserer Zeit gibt.

    Gesund durch den digitalen Wandel – Es soll sich so nützlich wie möglich für den Menschen gestalten.

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    Quelle: Sophie Kühnhausen - medinfoweb.de
  • t3n

    KI-Textgenerator zu gefährlich für die Öffentlichkeit

    19. Februar 2019

    Die Angst vor Missbrauch hat die Forscher von OpenAI dazu bewogen, den KI-Textgenerator nicht zu veröffentlichen. Er ist einfach zu gut. Der Textgenerator kann die menschliche Sprache analysieren und zu Texten verarbeiten. Jetzt glaubt man ein Instrument in der Hand zu haben, welches missbräuchlich auch für Fake-News benutzt werden könnte und das günstig und sehr schnell ...

    Quelle: t3n.de
  • CURACON

    IT-Kurzanalyse oder IT-Due Diligence in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft

    18. Februar 2019

    Im Zeitalter der Digitalisierung nimmt die Informationstechnologie (IT) einen immer größer werdenden Stellenwert in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft ein. Eine zunehmende Zahl an Unternehmen haben die Digitalisierung als wegweisendes Thema erkannt und wollen durch den digitalen Wandel ihre Marktposition festigen und für ihre zukünftigen Erfolge nutzen. Der zentrale Faktor bei der Digitalisierung ist die ubiquitäre Verfügbarkeit von Daten und Informationen, die die Basis jeglicher Unternehmensprozesse bilden. 

    Autor
    Dr. Uwe Günther,
    Partner, Curacon GmbH Wirtschaftsprüfgesellschaft
    Geschäftsführer, Sanovis GmbH

    Timo Braun
    Berater, Sanovis GmbH

    Quelle: curacon.de
  • Die Woche 07 | 2019 - Fortschritt durch Entschleunigung

    15. Februar 2019

    Den Deutschen sagt man zwar Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit nach – jedoch die Schnellsten sind wir eher nicht, wenn es um Innovationen im Gesundheitswesen geht. Evaluation und Reevaluation sind des Deutschen Stärke. Da kann es schon mal ein paar Jahre dauern, bis ein Prozess aktiv vollzogen und ein Ergebnis zu einem definitiven anerkannt wird.

    Doch selbst unsere Stärken muss man von Zeit zu Zeit hinterfragen. Doch auch das machen wir, und nicht zu knapp. Erst vergangene Woche wurde die gesamte Struktur des Gesundheitssystems in Frage gestellt. Wenn eine einzige Klinik laut Prognose von 2019 ein Defizit von 7 Millionen Euro erwirtschaftet, dann wohl auch zu Recht. Auch bei der Tatsache, dass es Mitarbeiter in unserem Land gibt, die angeben 28 Jahre nach der Deutschen Einheit immer noch keinen West-Tarif zu erhalten, stellt man sich Fragen. Die Hochpreispolitik der Pharmaindustrie und die Endlichkeit von Finanzierbarkeit nicht zu vergessen. Defizitär würde wohl jeder Beobachter sagen. Wollen wir hoffen, dass man unsere Strukturen, Entscheidungen und anschließenden Diskussionen in anderen Ländern nicht ganz so genau unter die Lupe nimmt. Denn während wir noch immer die kleinsten Fortschritte bezüglich der elektronischen Patientenakte feiern, oder das hundertste Mal einen Fall auf aktuelle Datenschutzbestimmungen prüfen, werden wir von rechts und links gnadenlos und müde lächelnd überholt. Ist in Teilen unseres Landes das papierlose Arbeiten noch ein langfristiges Ziel, so arbeiten andere schon daran wie sie das längst umgesetzte noch elementarer gestalten können. Ein Beispiel dafür ploppte prompt in den vergangenen Tagen auf. In Zusammenarbeit mit dem Kriegsveteranenministerium der Vereinigten Staaten setzt Apple ein großes Health-Tracking-Projekt auf und steht damit vor dem Start seines bisher größten Gesundheitsprojekts.

    Die Partnerschaft zwischen Apple und dem Kriegsveteranenministerium der Vereinigten Staaten (United States Department of Veterans Affairs, kurz VA) wird nun in Washington geschlossen und nach Berichten aus dem vergangenen Herbst, laut denen der iPhone-Konzern die digitale Krankenakte von bis zu neun Millionen Soldaten der amerikanischen Streitkräfte mobil machen soll, ist das Vorhaben nun offenbar in trockenen Tüchern. Das kündigte Apple-Konzernchef Tim Cook in einem Statement an. Was genau bedeutet das? Es bedeutet, dass mit dieser Funktion Veteranen dann ihre Krankenakte im Rahmen von Apples Gesundheits-App Health auf dem iPhone mitnehmen, und ihre gesammelten Gesundheitsdaten in der Health-App auf dem iPhone vorhalten können. Dies soll den Austausch mit Ärzten und Kliniken vereinfachen. Gespeichert werden unter anderem Krankheiten, Impfungen, Allergien, Laborergebnisse, Medikamente, Vitaldaten und erfolgte Untersuchungen und Eingriffe. Die Daten sind laut Apple verschlüsselt und mit dem Passcode des iPhone abgesichert – beziehungsweise mit dem Fingerabdrucksensor Touch ID oder der Gesichtserkennung Face ID.

    Was bei Apple in trockenen Tüchern zu sein scheint, wäre hierzulande erst der Start zum Einsatz tausender Prüfmechanismen und wichtiger Pressemitteilungen.

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    Quelle: Sophie Kühnhausen - medinfoweb.de
  • Agaplaesion mit neuem Blog: 'update:healthcare'

    8. Februar 2019

    „update:healthcare“ heißt der neue Blog für die Gesundheitswirtschaft, der sich ab sofort mit Megatrends wie Digitalisierung, Health Style und Co. beschäftigt. Der Blog möchte Menschen aus dem Gesundheitswesen zusammenbringen und den Austausch über die Zukunft der Branche fördern.

    Der Blog „update:healthcare“ stellt Best-Practice und gelungene Innovationsprojekte vor, beschreibt globale Entwicklungen und Neuerungen und informiert ganz allgemein über Trends im Gesundheitswesen. Der Gesundheitskonzern AGAPLESION hat ihn ins Leben gerufen und möchte damit Entscheider zusammenbringen, den Austausch fördern und zum Mitdiskutieren einladen. Claudia Möller, Leiterin FuE & Innovationsmanagement und Hauptverantwortliche von „update:healthcare“ fasst den Blog wie folgt zusammen: „Er ist eine Plattform, um sich über Themen des Gesundheitswesens der Zukunft auszutauschen und sie gemeinsam zu gestalten“.

    Quelle: update-healthcare.de
  • DKG

    Mehr Rechte für die Kassen bringen die Digitalisierung nicht weiter 

    25. Januar 2019

    DKG zum Vorschlag des Bundesversicherungshofes

    Zum Vorschlag des Bundesrechnungshofes, nur noch den Krankenkassen Stimmrechte in der Gematik einzuräumen, erklärt Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG):  „Damit würde man den Bock zum Gärtner machen. Denn es waren die Krankenkassen, die jahrelang die medizinischen Anwendungen verhindert haben ...

    Quelle: dkgev.de
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