Deutscher Hebammenverband (DHV) verbessert Versicherungsschutz für Hebammen

Der DHV hat für seine Mitglieder ab Juli 2027 niedrigere Haftpflichtprämien und eine höhere Deckungssumme von 15 Millionen Euro ausgehandelt…

27. August 2026
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Der Deutsche Hebammenverband (DHV) hat beim neuen Haftpflichtversicherungsvertrag zwei Verbesserungen für seine Mitglieder erzielt. Zum einen sinken die Prämien für Hebammen mit Geburtshilfe ab Juli 2027 erstmals um 3,6 Prozent und die Deckungssumme für schwere Personenschäden steigt von 12,5 auf 15 Millionen Euro.

Grundlage für die verbesserten Konditionen ist die nachgewiesene Qualität freiberuflicher Hebammenarbeit. Eine Untersuchung des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft belegt, dass kostenintensive Schadensfälle zurückgegangen sind. DHV-Präsidentin Annika Wanierke führt dies auf das Engagement der Hebammen in Risikomanagement, Fallbesprechungen und Simulationstrainings zurück.

Der neue Vertrag läuft vom 1. Juli 2027 bis zum 31. Dezember 2031. Für Hebammen ohne Geburtshilfe und Geburtshäuser bleiben die Prämien bis zum 1. Januar 2029 konstant. Ausgehandelt wurde der Vertrag gemeinsam mit dem Versicherungsmakler hevianna Versicherungsdienst GmbH.

Der DHV sieht die verbesserten Versicherungsbedingungen als Signal für einen Berufsstand, der vor herausfordernden Arbeitsbedingungen steht. Parallel fordert der Verband, dass langfristig neue Modelle für den Versicherungsschutz in der Geburtshilfe entwickelt werden und die Anerkennung der Hebammenarbeit sich in politischen Entscheidungen niederschlägt.

Quelle:
hebammenverband.de

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