AKG

AKG-Kliniken gestalten Zukunft mit zentraler Bildungsplattform

18. April 2024

  • Content-Hub mit 400 E-Learnings 
  • flexibler Zugriff für alle Beschäftigten der AKG-Kliniken
  • 28 Kliniken teilen eigene Inhalte miteinander

Die Allianz Kommunaler Großkrankenhäuser (AKG) setzt auf die strukturierte gemeinsame Entwicklung der Expertise der eigenen Fachleute in den 28 Mitgliedshäusern. Mit der Einführung einer innovativen Corporate Learning-Plattform erreicht der Verein einen echten Meilenstein in der Zusammenarbeit. Die Initiative versteht sich als gemeinsame Antwort auf die großen Herausforderungen, denen die Kliniken derzeit ausgesetzt sind und ist als weiter Schritt auf dem Weg zu einer noch engeren Zusammenarbeit zu verstehen: „Die gemeinsame Entwicklung digitaler Bildungsangebote ist ein wichtiger Baustein im neuen Shared-Service-Konzept der AKG“, betont AKG-Geschäftsführer Nils Dehne. „Wir bündeln die Kräfte von 28 starken regionalen Playern und teilen zugleich Expertise.“

Zum Launch der Plattform stehen den Kliniken rund 400 E-Learning-Kurse bereit, die speziell auf Berufsgruppen im Krankenhaus zugeschnitten sind. Die Zahl soll möglichst schnell steigen. So werden fertige Kurse aus den Mitgliedseinrichtungen und gemeinsame Neuproduktionen das Portfolio sukzessive erweitern. „Wir haben bereits Themen identifiziert, die zwar für alle Einrichtungen relevant sind, bisher allerdings in keiner Einrichtung zufriedenstellend gelöst wurden“, sagt Sabine Hübener, Vorsitzende des AKG-Bildungsbeirats und Leiterin der Akademie am Klinikum Dortmund. Der Beirat verspricht sich von der Plattform, die Arbeit der Personalentwicklung mit modernen Akademieangeboten zu flankieren und dennoch Kosten im internen Bildungsbereich zu senken. Das eröffnet auch externen Content-Anbietern wie Fachverlagen, Bildungsanbietern und E-Learning-Agenturen die Möglichkeit, Kurse über die AKG-Plattform den 135.000 Beschäftigten zugänglich zu machen. Das System registriert die Zugriffzahlen jeder Einrichtung und gewährleistet dadurch präzises Abrechnen.

Der Ansatz trägerübergreifender Plattformen gewinnt in Zeiten von Personalknappheit und Finanzengpässen im Gesundheitswesen unweigerlich an Bedeutung. „Wenn Effizienz und Ressourcenschonung immer wichtiger werden, hilft die gemeinsame Corporate Learning-Lösung Ressourcen zu sparen und effektiver zu nutzen“, erklärt AKG-Geschäftsführer Dehne. Schulungsinhalte würden geteilt, gemeinsame Programme entwickelt und Kosten für die individuelle Erstellung von Lernmaterialien auf viele Schultern verteilt. Auch auf technologischer Ebene lassen sich Reserven heben, da nicht mehr jedes Großkrankenhaus in die Entwicklung eines eigenen Lernmanagementsystems investieren muss. Die AKG-Plattform, entwickelt vom Bonner E-Learning-Spezialisten Tutoolio, von dem auch das initiale Kursportfolio stammt, schafft die Grundlage für erhebliche Einsparungen in den Mitgliedskliniken.

Auch Unternehmensleitungen und die vielen „beauftragten Personen“ profitieren unmittelbar, finden sich doch im Startportfolio knapp 75 Kurse der Gattung „Pflichtunterweisung“. Hierbei geht es um haftungsrelevante Themen wie IT-Security, Datenschutz, Hygiene, AGG und nicht zuletzt Arbeitssicherheit in all ihren klinischen Facetten. Damit leistet die Plattform einen wesentlichen Beitrag zur Gefahrenabwehr in allen Einrichtungen.

Um die angestrebten Verbundeffekte zu erzielen, sind den AKG-Kliniken für die neue Corporate Learning-Plattform folgende Aspekte besonders wichtig:

Zusammenarbeit und Wissensaustausch, Kosteneinsparungen durch Content Sharing und gemeinsame Produktion, gemeinsame Bildungsinitiativen, flexibler Zugang für alle Mitglieder, Skalierbarkeit.

Mit den bisher identifizierten Anforderungen an Inhalt und Technik sind die Grenzen des Möglichen noch lange nicht erreicht. „Die Plattform muss nach oben offen sein“, wie es AKG-Geschäftsführer Nils Dehne nennt. Sie müsse leistungsstark genug sein, um auch einen wachsenden AKG-Mitgliederkreis und damit weiter steigende Beschäftigtenzahlen reibungslos bedienen zu können. Und sie müsse technisch mit der Zeit gehen. Das immer wichtigere Thema Cyber Security etwa, kann nicht mehr nur mit E-Learnings bedient werden. Vielmehr muss das Schulungstool auch mit Awareness-Kampagnen wie etwa simulierten Phishing-Attacken kompatibel sein. Nicht zuletzt die technologische Anschlussfähigkeit sei laut Dehne daher auch ein starkes Argument für die Plattformlösung von Tutoolio gewesen.

Quelle: akg-kliniken.de
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