Kerckhoff-Klinik und Main-Taunus-Klinken arbeiten zusammen

29. Juni 2012

Kliniken bauen regionale Kooperationen aus-
Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Plastischen Chirurgie
Vorteile für Patienten nach großen Herz- und Lungenoperationen

Die Kerkhoff-Klinik in Bad Nauheim und die Kliniken des Main-Taunus-Kreises haben eine Kooperation auf dem Gebiet der Plastischen Chirurgie vereinbart. „Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie der Main-Taunus-Kliniken können wir nun auch den wichtigen ästhetischen Aspekt in der postoperativen Versorgung unserer Patienten zum Beispiel nach großen Eingriffen mit Eröffnung des Brustkorbes besser als zuvor abdecken“, schildert Prof. Dr. Thomas Walther, Direktor der Abteilung für Herzchirurgie der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim die Vorteile der vereinbarten Kooperation für die Herz- und Lungenpatienten seiner Klinik. Insbesondere bei Patienten, bei denen eine Eröffnung des Brustkorbs unter Notfallbedingungen durchgeführt werden müsse, sei mitunter eine postoperative Versorgung von Operationsnarben notwendig, um ein funktionell und ästhetisch optimales Ergebnis zu erzielen. „Für solche Patienten wollen wir durch unsere Kooperation mit einem zuverlässigen Partner eine Möglichkeit zur optimalen ästhetischen Versorgung nach einem großen Eingriff schaffen“, so Ulrich Jung, Kaufmännischer Geschäftsführer der Kerckhoff-Klinik GmbH weiter. Die Kapazitäten für eine solche Versorgung in der Kerckhoff-Klinik selbst vorzuhalten, sei aufgrund der geringen Fallzahlen jedoch nicht sinnvoll. „Hier macht nur eine Kooperation mit einem entsprechend spezialisierten Partner Sinn“, so Professor Walther.

Helmuth Hahn-Klimroth, Sprecher der Geschäftsführung der Kliniken des Main-Taunus-Kreises, hob die Qualität der im Krankenhaus Bad Soden praktizierten Plastischen Chirurgie hervor: „Unsere Klinik für Plastische, Hand- und Rekonstruktive Chirurgie unter der Leitung von Professor Michael Sauerbier zählt zu den modernsten und größten ihrer Art in Hessen. Ihre Kompetenz wird auch von Universitätskliniken geschätzt und in Anspruch genommen. Die moderne rekonstruktive Chirurgie ist in der Lage, mit mikrochirurgischen Verfahren auch große Defekte nach Operationen unter ästhetischen Aspekten wiederherzustellen.“ Da es nur an wenigen Kliniken derart hoch spezialisierte Abteilungen gäbe, sei man offen für Kooperationen, wie sie mit dem Universitätsklinikum Frankfurt bereits seit längerem bestehe und freue sich auf die Zusammenarbeit mit der Bad Nauheimer Klinik.

Kerckhoff-Geschäftsführer Jung betont dabei, dass es natürlich letztlich immer eine Entscheidung des Patienten bleibe, ob und wo er diese Leistungen in Anspruch nehmen wolle. „Mit dieser Zusammenarbeit möchten wir unseren Patienten gemeinsam mit den Main-Taunus-Kliniken als einem Partner, der unsere Qualitätsstandards kennt und teilt, ein sinnvolles Zusatzangebot schaffen.“

Regionale Netzwerke sollen ausgebaut werden
Ein Aspekt der Zusammenarbeit beider Kliniken ist für Geschäftsführer Jung besonders wichtig: „Die Kerckhoff-Klinik ist als hochspezialisierte Fachklinik generell stark auf Kooperationen angewiesen. Dabei wollen wir uns nicht nur auf einen oder wenige Partner verlassen, sondern ein möglichst breit aufgestelltes Netzwerk von Kooperationen aufbauen. Nur so können wir gemeinsam eine regional starke Infrastruktur für die medizinische Versorgung aufrecht erhalten.“ Dafür sei die neu geschlossene Vereinbarung ein weiteres Beispiel, nachdem bereits Kooperationen wie beispielsweise mit dem Gesundheitszentrum Wetterau oder dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg erfolgreich etabliert worden seien. „Wir sind sicher, dass wir als starkes interdisziplinäres Zentrum für Herz, Lunge, Transplantationsmedizin und Rheumatologie gemeinsam mit anderen Leistungserbringern der Region einen wichtigen Beitrag für eine hochwertige Gesundheitsversorgung leisten können“, so Jung abschließend.

Die Kliniken des Main-Taunus-Kreises kooperieren ebenfalls mit mehreren Krankenhäusern der Region. Im Bereich der Schlaganfallbehandlung und des Tumorzentrums arbeiten sie eng mit dem Krankenhaus Nordwest in Frankfurt zusammen. Auf dem Gebiet der Pathologie bedient man sich des Knowhows der Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden. Mit der Universitätsklinik Frankfurt besteht seit 2011 ein Vertrag über Leistungen in der Plastischen Chirurgie.

Quelle: Kerkhoff-Klinik - Kliniken Main-Taunus-Kreis
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