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Trier: Der „Hunger“ von Agaplesion ist noch nicht gestillt

28. September 2012

Kaum ist die Fusion zwischen der Frankfurter Agaplesion gAG mit der Rotenburger proDiako gGmbH zum größten evangelischen Krankenhauskonzern in Deutschland unter Dach und Fach, schon greifen die Hessen nach dem nächsten Brocken. Der ist zwar recht klein, zeugt aber von deren ungehindertem Expansionsdrang.

Im März 2011 schlüpften das kleine Elisabeth-Krankenhaus in Trier und das Marien-Krankenhaus im benachbarten Ehrang zusammen unter das neue Dach der Ökumenische Verbundkrankenhaus Trier gGmbH. Am 24. September 2012 zeigte Agaplesion beim Bundeskartellamt (BKartA) an, daß es die Trierer übernehmen möchte (Az.: B3 – 140/12). Die Frankfurter waren schon vorher an der Trierer Gesellschaft beteiligt, die anderen Anteile hielten der katholische Marienhaus-Konzern in Waldbreitbach und die Evangelische Kirchengemeinde Trier.

Agaplesion selbst verweigerte auf Anfrage der A+S-Redaktion jegliche Auskunft über die Details des Deals und verwies auf eine mögliche Presseaussendung „in den nächsten Tagen“. Den umlaufenden Branchengerüchten zufolge schmilzt der Orden der Waldbreitbacher Franziskanerinnen seinen Anteil an der Trierer Gesellschaft auf unter 25 Prozent ab. [gelesen hier]

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Quelle: medinfoweb.de
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