Behandlungsqualität in SRH Kliniken überdurchschnittlich gut

23. Mai 2012

SRH Kliniken steigern Ergebnisse des Vorjahres. Die Qualitätsdaten sind ab sofort frei im Internet verfügbar.

Heidelberg, 22. Mai 2012
In den SRH Kliniken ist die Behandlungsqualität im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen. In der neuesten Auswertung der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) für 2011 liegen die SRH Kliniken größtenteils über dem Durchschnitt der IQM-Mitgliedskliniken. Die umfassenden Daten können ab sofort unter www.srh.de/kliniken/iqm im Internet eingesehen werden.
„Die IQM-Daten machen unsere Behandlungsqualität messbar und schaffen Transparenz für Patienten. Diesem Vergleich mit anderen Kliniken wollen wir uns auch weiterhin stellen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der SRH, Prof. Klaus Hekking.
Laut Statistischem Bundesamt sind 41 Prozent der Todesfälle in Deutschland auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen. In den IQM-Mitgliedskliniken erliegen im Durchschnitt 9 von Hundert Menschen einem Schlaganfall. In den SRH Kliniken sind es 7 von Hundert. Während im IQM-Durchschnitt 93 Prozent der Menschen mit Herzinsuffizienz überleben, sind es in den SRH Kliniken mehr als 94 Prozent.

In der Intensivmedizin schneiden die SRH Kliniken weit über dem Bundesdurchschnitt ab. Deutschlandweit überleben 65 Prozent der Intensiv- und Beatmungspatienten, während es bei der SRH 72 Prozent sind. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Verbesserung um 6 Prozentpunkte. „Die guten Ergebnisse bestätigen die Vorteile des IQM-Verfahrens und wir werden weiter daran arbeiten, die Behandlungsabläufe zu optimieren“, sagte SRH Gesundheitsvorstand Dr. Thomas Wolfram.

Die SRH gehört zu den Gründern der Initiative Qualitätsmedizin (IQM). Führende Krankenhausträger haben sich 2008 zusammengeschlossen, um ihre Behandlungsqualität zu steigern. Die Initiative ist offen für alle Krankenhäuser aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. In derzeit 219 Krankenhäusern versorgen die IQM-Mitglieder jährlich rund 3,5 Mio. Patienten stationär. Experten aus den Mitgliedskliniken untersuchen in sogenannten Peer Review-Verfahren gegenseitig die Abläufe in ihren Krankenhäusern. Besteht Verbesserungsbedarf, werden die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet und diese beim nächsten Peer Review überprüft. Dies führt zu einer stetigen Verbesserung und ist ein verlässliches Qualitätsmerkmal für Patienten.

Quelle: SRH Kliniken
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