BARMER

Bessere Versorgung bei Hüft- und Knieproblemen: Qualitätsvertrag soll unnötige Operationen vermeiden

21. November 2019

 In Deutschland hat es im Jahr 2018 bei 24.700 von 434.000 Hüft- und Kniegelenksimplantationen Komplikationen gegeben. Laut Institut für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen bekamen zudem 11.500 gesetzlich Versicherte künstliche Gelenke eingesetzt, obwohl es medizinisch unnötig war. Um die Versorgung für die Patienten zu verbessern, hat die BARMER daher einen Qualitätsvertrag mit zwei Fachkliniken auf diesem Gebiet geschlossen. „Zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Orthopädie an den Waldkliniken Eisenberg wollen wir den medizinisch überflüssigen Einsatz künstlicher Hüft- und Kniegelenke vermeiden und die Komplikationsrate senken. Der Gesetzgeber hat mit dem Krankenhausstrukturgesetz den Abschluss solcher Qualitätsverträge ermöglicht, was wir ausdrücklich begrüßen“, sagt Dr. Mani Rafii, Vorstandsmitglied der BARMER ...

Quelle: barmer.de
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