Anzeige

BinDoc GmbH - Mission Infektionsprävention: Hartmann AG und BinDoc GmbH verbessern Hygienemanagement im Gesundheitswesen

23. November 2023

Die Hartmann AG ist ein Medizinprodukte- und Desinfektionsmitelhersteller in Heidenheim. Sie hat das Mission: Infection Prevention (M: IP®) Programm aufgesetzt mit dem Ziel die Reduktion der nosokomialen Infektionen weiter voranzutreiben und sich mit ihren Produkten und Lösungen vom Mitbewerber abzuheben. Unter einer nosokomialen Infektion versteht man eine Infektion, die Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit einer medizinischen Maßnahme erwerben, die zum Beispiel in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder auch in ambulanten Praxen erfolgt ist. Thomas Häni, Leiter der globalen Initiative zur Vermeidung von nosokomialen Infektionen, spricht über die Zusammenarbeit mit der BinDoc GmbH.

Arbeitsweise des Mission: Infection Prevention (M: IP®) Programms

M: IP® setzt auf verschiedene Methoden zur Infektionsprävention, vor allem gegen bakterielle Risiken durch Kontaktübertragung. Dazu zählen Schutzausrüstung wie Masken und Handschuhe, Händedesinfektion und Flächenreinigung. Digitale Lösungen wie Apps verbessern die Hygiene-Compliance, und prädiktive Software hilft bei der Früherkennung von Infektionen. Ein Hygiene-Dashboard ermöglicht es Krankenhauspersonal, Infektionsverläufe zu überwachen und zu verbessern. Zudem werden Qualitätsmanagement-Techniken aus der Industrie genutzt, um Prozesse zu optimieren und zusätzliche Maßnahmen wie Schulungen oder Hinweise am Point of Care - in unmitelbarer Nähe des Patienten - zu implementieren, die das Personal bei der Einhaltung von Hygienestandards unterstützen. Wir klären beispielsweise auf, dass Einmal-Handschuhe kontaminiert sein können und die korrekte Händedesinfektionsroutine nicht ersetzen.

Vorteile des M: IP® §21-Analysis-Modul von BinDoc und Hartmann bei der Erkennung und Prävention nosokomialer Infektionen auf Einrichtungsebene im Vergleich zu herkömmlichen Überwachungssystemen

Die bereits vorhandenen Daten der Prozeduren und Operationen, die im § 21 Krankenhausentgeltgesetz - KHEntgG definiert sind, werden automatisiert ausgewertet und bieten dem Hygieniker eine Basis für gezielte Analysen und Maßnahmen. In anderen Überwachungssystemen wie dem Krankenhaus- oder Gesundheitseinrichtungsinfektions-Surveillance-System (KISS) müssen die unstrukturierten Daten mühsam zusammengesucht werden aus Labordaten, aus den Symptombeschreibungen in Patientenberichten oder aus den Fieberkurven in der Patientenakte. Die Verknüpfung von Abrechnungsdaten mit Kostenanalysen bietet zudem die Möglichkeit, den finanziellen Aufwand für nosokomiale Infektionen genau zu ermiteln und Optimierungspotenziale aufzudecken. Dadurch können Prozesse verbessert und Kosten gesenkt werden. Das Modul kombiniert die Expertise von Hartmann in der Infektionsprävention mit der Big-Data-Analytik von BinDoc und bietet so eine innovative Lösung für Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen.

Erfolge durch die Anwendung des M: IP® §21-Analysis-Moduls

Wir haben 13 Häuser einer Krankenhausgruppe analysiert und Optimierungspotenziale identifiziert. Die klinikeigenen Datenanalysten haben mitels unserer Best Practice-Hinweise eigene Analysen durchgeführt. In einem Beispiel ist uns ein 90%iger Rückgang der nosokomialen Infektionen in der Urologie aufgefallen. Dies konnte im Gespräch mit der Klinikleitung einem Chefarztwechsel und der Einführung minimalinvasiver Techniken mit Robotik zugesprochen werden.

Passgenaue Analysemöglichkeiten und Benchmarking

Die Hartmann AG nutzt BinDoc hauptsächlich für Analysen. Dabei ist Datenschutz essenziell. Auf Basis dieser Analysen können wir den Kunden maßgeschneiderte Angebote zur Verbesserung der Hygiene anbieten. Gut ist jeweils auch die Möglichkeit, die Resultate einer Klinik im Vergleich zum Benchmark zu stellen. Dies kann dazu beitragen, dass man sich kontinuierlich verbessern will. Die Nutzung von Benchmarks u.a. auch der Inzidenzen von nosokomialen Infektionen ist in den USA Teil der Qualitätskriterien für Krankenhäuser. Das könnte auch in Deutschland in Zukunft ein Modell werden. Gemeinsam mit der Krankenhausbelegschaft wollen wir die medizinische Tätigkeit in den Vordergrund stellen und die Hygiene-Abläufe so vereinfachen, dass durch die optimierten Prozesse Infektionen vermieden werden und damit auch die Behandlungsqualität gesteigert werden kann.


Tübingen, 21.11.2023

Ansprechpartner für Medienvertreter:

Franka Struve-Waasner
Public Relations BinDoc GmbH
Karlstraße 3
72072 Tübingen
Mobil: +49 (0) 1758266311
Email: franka.struve@bindoc.de

Quelle: BinDoc GmbH
Render-Time: 0.13927