DAK-Gesundheit und Vivantes unterstützen Nachsorge für Berliner Krebspatienten

13. Februar 2018

Neues Programm hilft im Umgang mit der Erkrankung

Immer mehr Berlinerinnen und Berliner erkranken an Krebs: Nach aktuellen Daten des Statistischen Amtes Berlin-Brandenburg behandelten die Berliner Krankenhäuser im Jahr 2016 mehr als 100.000 Patientinnen und Patienten aufgrund einer sogenannten Neubildung. Gegenüber dem Jahr 2006 stiegen die Behandlungszahlen um rund 17 Prozent. Häufigste Krebsart war der Lungenkrebs. Mit dem neuen Programm „DAK-Tumornachsorge“ will die DAK-Gesundheit zusammen mit Vivantes dabei helfen, die Gesundheit und Lebensqualität der Betroffenen in Berlin verbessern.

Ziel der Initiative ist es, die häufig auftretenden Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung mit ihren körperlichen und seelischen Belastungen zu reduzieren und für die Patientinnen und Patienten neue Perspektiven zu entwickeln. „Die persönlichen Bedürfnisse des Einzelnen sind sehr unterschiedlich. Wir versuchen herauszufinden, welche Hilfe und Unterstützung die Menschen ein Jahr nach Ende der Behandlung benötigen“, sagt Susanne Brandis, Chefärztin der Onkologie der Vivantes Rehabilitation. „Wir arbeiten dabei eng mit den behandelnden Kliniken, MVZs und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten zusammen.“ Wichtige Fragen dabei seien: Sind die körperliche Ausdauer oder die Beweglichkeit eingeschränkt? Leidet der Patient oder die Patientin unter seelischen Belastungen oder Ängsten? Gibt es Schwierigkeiten mit der Ernährung oder wirtschaftliche Probleme?

Quelle: Pressemeldung – Vivantes Netzwerk für Gesundheit
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