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Das Problem mit der Marktwirtschaft im Krankenhaus

7. Januar 2020

Die deutsche Gesundheitswirtschaft braucht mehr Marktwirtschaft, verkündete der Vorstand des „Gesundheitskonzerns“ Fresenius, Stephan Sturm. Er verkündete es ausgerechnet zum Fest der Barmherzigkeit und Liebe - an Weihnachten! Es ist kaum ein Ereignis bezeichnender für die Mißverständnisse und Widersinnigkeiten hierzulande.

Die Grundlage des Sturmschen Plädoyers, welches die FAZ - Pflichtblatt der Börsen - publizierte, ist eine bis dato unbewiesene Hypothese: Marktwirtschaft löst alle Probleme der Menschen. Sturm, und mit ihm viele andere in Wirtschaft und Politik, glauben sogar, dass Marktwirtschaft die Probleme des Gesundheitswesens - und speziell der Krankenhäuser in Deutschland gleich mit lösen würde. Sein Text jedenfalls behauptete, das Problem der Kliniken durch fehlendes Pflegepersonal ließe sich durch „mehr Marktwirtschaft“ lösen. Wahrscheinlich benötigen wir, um Goethe zu zitieren, vor allem eines: „mehr Licht!“

siehe auch

„Marktwirtschaft“ dürfte eher Teil des Problems als Teil der Lösung im Gesundheitswesen sein ... hier

Quelle: ivkk.de
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