Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV): Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministeriums bleibt hinter Erwartungen zurück

10. Januar 2019

Aktuell hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) ein Eckpunktepapier veröffentlicht mit „Sofortmaßnahmen zur Stärkung der Geburtshilfe“. Der Deutsche Hebammenverband e.V. (DHV) ist enttäuscht von den wenigen hier vorgeschlagenen Maßnahmen, die teilweise bereits vorhanden sind und keine Entlastung bieten.

Es sind zudem keine zusätzlichen finanziellen Mittel "zur Stärkung der Geburtshilfe" vorgesehen. „Wir erwarten uns mehr für die Hebammen und für die Frauen, die Kinder bekommen. Die Lage in der Geburtshilfe ist teils dramatisch. Frauen stehen vor geschlossenen Kreißsaaltüren. Das darf nicht sein. Wir brauchen konkrete Hilfemaßnahmen und zwar jetzt“, so Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidentin des Hebammenverbandes. Leider werden die vom DHV entwickelten Vorschläge für bessere Arbeitsbedingungen und eine gute Versorgung für jede Mutter und jedes Kind in der Geburtshilfe bisher nicht aufgegriffen, beispielsweise die Verbesserung der Finanzierung und eine Anpassung von Personalschlüsseln an internationale Standards.

Quelle: Pressemeldung – Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV)
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