Die Zukunft der Gynäkologie und Geburtshilfe

Die Zukunft der Gynäkologie und Geburtshilfe

Boris Augurzky, Roman Mennicken, Rolf Kreienberg
medhochzwei Verlag
26. Juni 2014
Die Zukunft der Gynäkologie und Geburtshilfe

Die Zukunft der Gynäkologie und Geburtshilfe

Boris Augurzky, Roman Mennicken, Rolf Kreienberg
  • medhochzwei Verlag
  • ISBN-13: 978-3862161881
  • 1. Auflage
  • 102 Seiten
  • Erscheinungsjahr 2014
49,99 €

Die Zahl der Geburten stagniert seit Jahren auf einem niedrigen Niveau. Ein Anstieg ist auch in den kommenden Jahren kaum zu erwarten. Insgesamt ist von einer sinkenden Patientenzahl im Bereich der Gynäkologie und Geburtshilfe auszugehen. Hinzu kommen die im Vergleich zu anderen Disziplinen hohen Vorhaltekosten. 2012 stehen Krankenhäuser außerdem unter einem starken wirtschaftlichen Druck. Die Zahl der Krankenhäuser mit einem Jahresverlust nimmt zu. 2014 dürften überdurchschnittlich stark steigende Preise für Krankenhausleistungen zu einer Linderung der Situation führen. Mittelfristig wird die demografische Entwicklung jedoch ihren Tribut fordern, indem die Preise für Krankenhausleistungen weniger stark steigen werden als die Löhne und Gehälter.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach der Zukunft der Gynäkologie und Geburtshilfe in Deutschland. Welche Maßnahmen sind zu ergreifen, damit auch in Zukunft in Deutschland die Versorgung flächendeckend gewährleistet ist, gleichzeitig aber die Abteilung für die Krankenhäuser finanziell tragbar wird oder bleibt? Das vorliegende Buch widmet sich dieser Fragestellung und zeigt Wege auf, mit den sich ergebenden Herausforderungen umzugehen.

Es ist das Ergebnis eines gemeinsamen Projekts zur „Weiterentwicklung des Fachs Gynäkologie und Geburtshilfe in Deutschland“ der Universitätsfrauenklinik Ulm und des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen in Kooperation mit dem BKK-Bundesverband.

Vorwort

Krankenhäuser stehen 2012 unter einem starken wirtschaftlichen Druck. Die Zahl der Krankenhäuser mit einem Jahresverlust nimmt zu. 2014 dürften überdurchschnittlich stark steigende Preise für Krankenhausleistungen zu einer Linderung der Situation führen. Mittelfristig wird die demografische Entwicklung jedoch ihren Tribut fordern, indem die Preise für Krankenhausleistungen weniger stark steigen werden als die Löhne und Gehälter. Die Zunahme der Patientenzahl wird die dadurch entstehende Finanzierungslücke zum Teil reduzieren können.

In der Gynäkologie und Geburtshilfe ist allerdings von einer sinkenden Zahl an Patienten auszugehen und von relativ höheren Vorhaltekosten, als in vielen anderen Disziplinen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach der Zukunft der Gynäkologie und Geburtshilfe in Deutschland. Das vorliegende Buch widmet sich dieser Fragestellung und zeigt Wege auf, mit den sich ergebenden Herausforderungen umzugehen. Es ist das Ergebnis eines gemeinsamen Projekts zur „Weiterentwicklung des Fachs Gynäkologie und Geburtshilfe in Deutschland“ der Universitätsfrauenklinik Ulm und des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen in Kooperation mit dem BKK-Bundesverband ...

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