JODIAK

Ein 'DANKE' reicht nicht

Johannes-Diakonie unterstützt Petitionsaufruf aus der Sozialwirtschaft

Aktuell erhalten Arbeitskräfte im Sozial-, Pflege- und Gesundheitswesen viel gesellschaftliche Anerkennung. Menschen klatschen für die Hilfe, die Fachkräfte leisten, Einrichtungen erhalten Spenden in verschiedenster Form. „Der Dank ist groß und ehrlich“, freut sich Martin Adel, Vorstandsvorsitzender der Johannes-Diakonie. Die Coronakrise zeige, dass die genannten Berufe gebraucht werden. So großartig die Leistung aller ist, so schwierig sind oft die finanziellen Rahmenbedingungen. Auch die Johannes-Diakonie befinde sich im Spannungsfeld von qualitativ hochwertigen Assistenzleistungen und der dafür erforderlichen Finanzierung und Honorierung dieser Leistungen seitens der Leistungsträger, so Adel. Daher unterstütze die Johannes-Diakonie einen aktuellen Petitionsaufruf aus der Sozialwirtschaft. Titel: „Mehr wert als ein Danke“.

Die Petition fordert eine Kehrtwende in der Politik und im gesellschaftlichen Bewusstsein. Im Wesentlichen werden die politisch Handelnden dazu aufgefordert, künftig für gerechten Lohn und bessere Arbeitsbedingungen ebenso zu sorgen wie für mehr gesellschaftliche Wertschätzung der systemrelevanten Berufe in der Sozialwirtschaft. „Schließlich sind Soziale Arbeit und Arbeiten im Sozial-, Pflege- und Gesundheitswesen Grundpfeiler für das gesellschaftliche Zusammenleben.“ Und damit sei dieses Thema für alle im Land relevant.

Die von der St. Franziskus Stiftung Heiligenbronn und über 40 weiteren Trägern und Verbänden aus der Sozialwirtschaft – darunter die Johannes-Diakonie – auf den Weg gebrachte bundesweite Initiative richtet sich an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Das erforderliche Quorum, damit eine Eingabe erfolgen kann, liegt bei mindestens 50.000 Unterschriften. Der Petitionszeitraum läuft noch bis zum 1. Juni.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialwirtschaft sind für alle diejenigen da, die durch die Corona-Pandemie besonders betroffen und bedroht sind“, so Martin Adel abschließend. „Mehr wert als ein Danke“ solle dafür sorgen, dass die Anerkennung auch nach der Krise bestehen bleibt und die Rahmenbedingungen durch die Politik nachhaltig verbessert werden. „Jetzt besteht die Gelegenheit, die wir unbedingt nutzen müssen.“

Info: Die Petition ist online unter www.mehr-wert-als-ein-danke.de zu finden.

Quelle: johannes-diakonie.de
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