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Erstmals durch wissenschaftliche Studie bewiesen: Minimalinvasive Operation von Bandscheibenvorfällen bringt große Erleichterung für Patienten

24. Februar 2022

Eine Studie des Ärzteteams um den Neurochirurgen Dr. B.S. Harhangi vom Erasmus Krankenhaus in Rotterdam lässt Patienten mit Bandscheibenvorfällen weltweit aufatmen.

Erstmals stellt eine wissenschaftliche Studie die Wirksamkeit und Kosteneffizienz der beiden derzeit gängigen Operationsverfahren zur Behandlung vorgewölbter und ausgetretener Bandscheiben, die auf den Spinalnerv drücken, gegenüber. Bei diesen beiden Verfahren handelt es sich zum einen um eine minimalinvasive Methode. Dabei ist nur ein sehr kleiner Hautschnitt notwendig, um mittels eines endoskopischen Verfahrens ausgetretenes Bandscheibengewebe zu entfernen. Das zweite Verfahren ist als offene mikroskopische Vorgehensweise bekannt. Insgesamt wurden bei der Studie 682 Patienten operiert, die im Alter zwischen 18 und 70 Jahren waren.

"Das Studienergebnis fällt eindeutig zu Gunsten der minimalinvasiven endoskopischen Operationsmethode aus. Die Patienten können bei dieser Behandlungsart ambulant und unter einer lokalen Betäubung operiert werden und gleich nach dem Eingriff wieder nach Hause gehen. Im Gegensatz dazu müssen Patienten bei der mikroskopischen Methode unter Vollnarkose behandelt werden und benötigen einige Tage, um wieder annähernd schmerzfrei nach Hause zurückkehren zu können," so Dr. Gadjradj, dessen Doktorarbeit unter der Leitung von Dr. Harhangi die Grundlage der Studie ist, die nun von dem renommierten Fachblatt British Medical Journal publizierte wurde. (https://www.bmj.com/content/376/bmj-2021-065846).

Alle an der Studie beteiligten Krankenhäuser verwendeten das endoskopische System MaxMoreSpine© des in München ansässigen Medizintechnik Unternehmens Hoogland Spine Products GmbH. Das Unternehmen wurde 2006 von dem Holländischen Wirbelsäulenchirurgen Dr. Thomas Hoogland gegründet. Hoogland war Vorreiter für minimalinvasive Wirbelsäulenoperationen und führte über 13.000 Eingriffe an Patienten auf diese Weise durch. Diese reiche Erfahrung in der Behandlung von Bandscheibenvorfällen nutzte er zum Design des technologisch führenden MaxMoreSpine© Systems. Weltweit müssen nach konservativen Schätzungen jährlich mehr als eine Million Menschen aufgrund von Bandscheibenvorfällen operiert werden.

"Das vom Team um Dr. Harhangi präsentierte Studienergebnis ist die eindeutige Bestätigung für die Arbeit meines Vaters auf dem Gebiet der minimalinvasiven Behandlung von Bandscheibenvorfällen und die hohe Qualität des von ihm entwickelten endoskopischen Systems, das heute von Chirurgen weltweit bei dieser Operationsweise eingesetzt wird", sagt Jaap Hoogland. Hoogland ist Geschäftsführer der Hoogland Spine Products GmbH, und hat das Medizintechnikunternehmen nach dem Tod seines Vaters vor sieben Jahren deutlich weiterentwickelt.

Über Hoogland Spine

Die Hoogland Spine Products GmbH wurde 2006 von dem Orthopäden und Erfinder Dr. Thomas Hoogland in München gegründet. Hoogland hatte die Vision, weniger invasive, endoskopische Instrumente für die gezielte Chirurgie zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen, Bandscheibendegeneration und Spinalkanalstenose zu entwickeln und zu vertreiben. Das Unternehmen baut auf 35 Jahre chirurgischer Erfahrung in den Bereichen Arthroskopie, Endoskopie, Wirbelsäulenchirurgie und Instrumentenentwicklung auf. HSP hat ein starkes Managementteam, das anstrebt, seine Produkte zu einem weltweiten Goldstandard zu machen. Das weltweit exklusive Vertriebsnetz teilt die Leidenschaft und das Engagement, die Marke MaxMoreSpine aufzubauen, die Kunden zu unterstützen und bessere Patientenergebnisse zu ermöglichen.

Quelle: presseportal.de
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