Erweiterung der Endoskopie im Borkener Krankenhaus

12. Juli 2018

Borken, Die Modernisierung des St. Marien-Hospitals schreitet zügig voran. Neben der Erneuerung der Intensivstation wurde jetzt ein neuer Endoskopiebereich der Inneren Medizin in Betrieb genommen. Ausgerüstet mit hochauflösender digitaler Videoendoskopie, Ruhe- und Untersuchungsräumen erweitert der Funktionsbereich die bisherigen Räumlichkeiten.

„Grund hierfür ist der zunehmende Bedarf an endoskopischen Untersuchungen“, erläutert Dr. Alexander Brock, Chefarzt der Klinik. „Das Raumangebot wurde der zunehmenden Nachfrage nicht mehr gerecht – jetzt sind wir auf den steigenden Bedarf optimal gerüstet“, freut sich der Chefarzt. Die neuen Räumlichkeiten lassen jetzt  auch zeitaufwändigere Untersuchungen zu. Zum Beispiel die Entfernung von sehr großen Polypen, Verengungen in der Speiseröhre oder dem Magen. Zusätzliche diagnostische Möglichkeiten bietet auch die neue, hochauflösende Endosonografie. Sie produziert Ultraschallbilder von Magen und Darm und macht damit Entzündungen und Tumore an den Wandschichten sichtbar. Zusätzlich werden benachbarte Gebiete durch die Darmwände gescannt, sodass z.B. Gallensteine oder kleinere Tumore im Bauchraum entdeckt werden können. Der neue Funktionsbereich befindet sich auf der Station B3 in direkter Nachbarschaft zur bekannten Endoskopie im Krankenhaus.

Quelle: Pressemeldung – Klinikum Westmünsterland GmbH
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