KRH

Großer Schritt für Krankenhausneubau in Gehrden

15. Juli 2019

Generalplaner für das Bauvorhaben am KRH Klinikum Robert Koch Gehrden gefunden

Das KRH Klinikum Robert Koch Gehrden soll zu großen Teilen neu gebaut werden. Für die Fertigstellung der Planungsunterlagen, die Architekten- und Ingenieursleistungen und die Umsetzung der Qualitätsziele des Neubaus wurde jetzt ein Generalplaner beauftragt. In einem komplexen europaweiten Auswahlverfahren wurde mit der Sweco GmbH ein passendes Unternehmen gefunden. Damit ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu dem weiteren Teilneubau am KRH Klinikum Robert Koch Gehrden erreicht.

Der größte Teil des Gehrdener Klinikums ist deutlich über 50 Jahre alt und entspricht nicht mehr in allen Bereichen den heutigen Anforderungen. „Unsere Beschäftigten leisten hier die medizinische Versorgung des Jahres 2019 auf höchstem Niveau in baulichen Strukturen aus den 60er Jahren“, ordnet Dr. Martin Memming, Ärztlicher Direktor des KRH Klinikums Robert Koch Gehrden, ein. „Das ist immer wieder herausfordernd und beeindruckend, wie dies gelingt. Dennoch freuen wir uns sehr darauf, unseren Patientinnen und Patienten schon eine bald ein Angebot mit mehr Aufenthaltsqualität machen zu können.“

Der Neubau wird direkt an dem Gebäudeteil aus dem Jahr 2015 entstehen. Hier werden 400 Betten, 8 OP-Säle, 3 Kreißsäle, Linksherzkathetermessplätze und ein Aufnahme- und Untersuchungszentrum untergebracht werden. „Seit Jahren sind die Länder ihren Investitionsverpflichtungen für Krankenhäuser nicht gerecht geworden. So musste das KRH den ersten Bauabschnitt im Jahr 2015 fast alleine aus Eigenmitteln finanzieren“, verdeutlicht Schulte die Zusammenhänge. „Insofern sind wir erfreut, dass das Land Niedersachsen in diesem Frühjahr erklärt hat, den Neubau mit insgesamt 115 Millionen Euro zu fördern.“ Außerdem wird der Eigentümer des KRH Klinikums Region Hannover, die Region Hannover, das Vorhaben unterstützen. „In den vergangen Monaten haben wir uns darauf konzentriert die Grundlagen für eine solche Entscheidung zu schaffen. Nun können wir in die weitere Detailplanung einsteigen.“ verdeutlicht die Geschäftsführerin für Finanzen und Infrastruktur.

Quelle: krh.eu
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