Image-Rettung bei Klinik-Skandal: Mit offener Kommunikation aus der Krise

28. März 2011

Über Nacht im Fokus der Öffentlichkeit: Behandlungsfehler, Medikamentenskandale oder Todesfälle können Unternehmen ruinieren. "Konsequente, initiative Offenheit ist das zentrale Element der Unternehmenskommunikation in der Krise", sagt Caroline Bahnemann, Stellvertretende Leiterin der Stabsstelle Kommunikation und Presse an der Universitätsmedizin Mainz, in ihrem Vortrag auf dem Medizin-Management-Symposium am 24. März 2011 in Hamburg.

Die Universitätsmedizin Mainz musste eine solche Feuertaufe im vergangenen Jahr bestehen, als drei Säuglinge an verunreinigten Infusionen starben. Wenn die Staatsanwaltschaft ermittelt, gleichzeitig Medien recherchieren und auch Dritte Ansprüche stellen, stehen Unternehmen unter enormem Druck. Die offene Kommunikationspolitik habe sich bewährt. "In allen Krisenfällen gilt: Reden Sie selbst, bevor andere über Sie reden", sagt Bahnemann. "Eine aktive Informationspolitik schafft Vertrauen."

Der Medizin-Management-Verband ist die Vereinigung für Führungskräfte im Gesundheitswesen. Er bietet seinen Mitgliedern und Gästen eine Kommunikationsplattform in Form eines Business-Clubs und Interessenverbands. Monatlich lädt er zum Symposium ein.

Am 14. April 2011 findet in Berlin das nächste Symposium statt zum Thema:
"Capital Staffer Index" - Interessenvertretung im Digitalen Zeitalter: Wie die Informationen an die politischen Entscheider gelangen
Referent: Bernd Buschhausen, Head of Public Affairs & Deputy Managing Director Edelman GmbH

Weitere Informationen, Themen und Termine unter:
www.medizin-management-verband.de

Quelle: Medizin-Management-Verband e.V.
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