Kein Wahlleistungsentgelt für Honorararzt: LG München

19. August 2016

Wird eine wahlärztliche Hauptleistung in Gestalt des stationären operativen Eingriffs an der Wirbelsäule von einem Arzt durchgeführt, der weder selbst von der Wahlleistungsvereinbarung erfasst ist noch angestellter oder beamteter Arzt des Krankenhauses ist noch dessen Behandlung durch den in der Wahlleistungsvereinbarung genannten Arzt oder einen angestellten oder beamteten Arzt des Krankenhauses veranlasst wurde, dann wird dies von § 17 Abs. 3 Satz 1 KHEntgG nicht mehr erfasst mit der Folge, dass kein Anspruch des Arztes auf ein ärztliches Wahlleistungsentgelt besteht (LG München, Urteil vom 24.2.2014 - 9 S 9168/13)  ... [gelesen: hier]

Quelle: Rechtsanwalt Philip Christmann - Fachanwalt für Medizinrecht
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