KKVD

kkvd und Pflegerat fordern neues Bemessungsinstrument für Pflegepersonal

14. November 2019

Mit Pflegepersonaluntergrenzen konnten die erhofften Verbesserungen für die Pflege in Krankenhäusern nicht erreicht werden, so der Deutsche Pflegerat (DPR) und der Katholische Krankenhausverband Deutschlands (kkvd). Daher fordern beide Verbände ein neues Bemessungsinstrument für das Pflegepersonal, das den Pflegebedarf der Patienten ins Zentrum rückt und den Pflegeteams Gestaltungsfreiheit gibt.

Ingo Morell, stellvertretender Vorsitzender des kkvd: „Wir müssen bei der Personalplanung in der Pflege einen neuen Weg einschlagen. Die Pflegepersonaluntergrenzen haben statt der erhofften Verbesserungen vor allem mehr Bürokratie und Organisationsaufwand gebracht. Gleichzeitig sperren mehr als ein Drittel der Kliniken Intensivbetten, um die Vorgaben zu erfüllen. Auch werden vorübergehend einzelne Bereiche von der Notfallversorgung abgemeldet. Der Pflegebedarf der Patienten lässt sich nicht an Stationsschildern ablesen. Daher brauchen wir eine Pflegepersonalbemessung, die das ganze Haus in den Blick nimmt und moderne Pflegeprozesse berücksichtigt. Solch ein neues Instrument wird gerade von der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem DPR und Verdi aus der Praxis heraus entwickelt und befindet sich bereits in der Testphase.“ ...

Quelle: Pressemeldung – KKVD Katholischer Krankenhausverband Deutschlands e.V.
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