Klinikum Werra-Meißner erhält Qualitätsauszeichnung der AOK

13. Februar 2019

Eschwege, 12.02.2019. Das Klinikum Werra-Meißner ist erneut mit dem Qualitätssiegel der AOK, den drei Lebensbäumchen, ausgezeichnet worden. Am 12. Februar nahm Dr. Claudia Fremder, Geschäftsführerin der Klinikum Werra-Meißner GmbH, die Urkunde von Dr. Roland Strasheim, Krankenhaus-Chef der AOK Hessen, entgegen. Die Auszeichnung erfolgte für besonders hohe Qualität im Bereich des Hüftgelenkersatzes bei Hüftgelenkverschleiß.

„Diese Auszeichnung für die Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie an unseren beiden Standorten Eschwege und Witzenhausen bestätigt die gute Arbeit der Abteilung in den vergangenen zwei Jahren, ist aber gleichzeitig auch ein Ansporn für uns, genau da weiterzumachen. Wir sind zuversichtlich, dieses Niveau mit dem neuen Chefarzt Dr. Axel Blasi und seinem Team mit drei zusätzlichen Oberärzten zu halten“, freut sich Dr. Claudia Fremder über das Bäumchen-Siegel. Das Qualitätssiegel ist aber nicht nur eine Auszeichnung für Kliniken, sondern bietet den Patienten und Interessierten auch einen ganz praktischen Nutzen: Es liefert eine Orientierungshilfe im AOK Krankenhausnavigator, der als Online-Portal seit über acht Jahren aussagekräftige Informationen über die Behandlungsergebnisse von Kliniken gibt.

Je mehr Bäumchen desto besser

Wer auf der Suche nach einem passenden Krankenhaus ist, kann mit wenigen Klicks über die Eingabe eines Behandlungsanlasses, einer Krankheit oder der Postleitzahl geeignete Kliniken recherchieren. Außerdem können sich Patienten für verschiedene Eingriffe und Behandlungsmethoden eine Bewertung anhand von Symbolen anzeigen lassen. Je nach Abschneiden kann eine Klinik ein, zwei oder drei Lebensbaumsymbole für unterdurchschnittliche, durchschnittliche oder überdurchschnittliche Qualität erhalten. Drei Bäumchen heißt also, dass das
Klinikum Werra-Meißner im Bereich Hüftgelenksersatz bei Gelenkverschleiß zu den 20 Prozent der Kliniken „mit einer geringen Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Ereignisse“ gehört. Zur Berechnung der Qualitätsindikatoren werden Abrechnungs- beziehungsweise sog. Routinedaten verwendet. Solche Routinedaten von Patienten übermitteln die Krankenhäuser datenschutzkonform automatisch an die Krankenkassen, um eine Behandlung in Rechnung zu stellen. Dieses von der AOK angewandte Verfahren ermöglicht eine Betrachtung von Behandlungsergebnissen über den eigentlichen Krankenhaus-Aufenthalt hinaus. Während das Wissen der Krankenhäuser über die Qualität der Therapie mit dem Verlassen der Klinik endet, kann die AOK auch spätere Komplikationen sichtbar machen, die an anderer Stelle behandelt wurden.

„Die von uns ausgezeichneten Kliniken leisten hervorragende Qualität in der Medizin. Leider behandeln nicht alle Kliniken in Hessen auf dem gleichen hohen medizinischen Standard. Daher möchten wir die Patientinnen und Patienten im Vorfeld gut und umfassend informieren“, so Dr. Roland Strasheim, Krankenhaus-Chef der AOK Hessen. Denn unzureichende Behandlungsqualität habe nicht nur negative Folgen für die Betroffenen. Auch das gesamte Gesundheitssystem leide, weil durch unnötige Folge-Eingriffe oder -Behandlungen vermeidbare Kosten entstünden.

Der Krankenhausnavigator ist unter www.aok.de/krankenhausnavigator zu finden.

Quelle: Klinikum Werra-Meißner GmbH
Render-Time: -0.828462