Krankenhaus-Planungsausschuss ebnet Weg für Krankenhausinvestitionen und sorgt für Verbesserungen bei der Versorgung von Kindern und Jugendlichen

30. November 2021

Der Niedersächsische Krankenhausplanungsausschuss hat sich darauf verständigt, zum 1. Januar 2022 das Fördervolumen des Projekts des Mutter- und Kindzentrums und des Zentral-OPs am Kinderkrankenhaus auf der Bult in Hannover sowie der Baumaßnahmen neues Bettenhaus mit Geburtshilfe und Neonatologie am Städtischen Klinikum in Lüneburg zu erhöhen. „Mit unseren Investitionszuschüssen bringen wir wichtige Krankenhausprojekte voran“, so Gesundheitsministerin Daniela Behrens, „ganz besonders freue ich mich darüber, dass wir Baumaßnahmen fördern, die das Versorgungsangebot für Kinder und Jugendliche aufwerten.“

Beraten wurde auch die Umsetzung der Empfehlungen der Enquetekommission. „Natürlich sind wir alle sehr mit der Bewältigung der Corona-Pandemie beschäftigt. Darüber hinaus ist es mir sehr wichtig, Prozesse für eine zukunftsfähige medizinische Versorgung in Niedersachsen anzuschieben“, betont Daniela Behrens.

In der letzten Planungsausschusssitzung des Jahres beraten die Beteiligten regelmäßig die Maßnahmen der Krankenhausplanung. Die Corona-Pandemie wirkt sich auch hier aus. Die Belegungszahlen der Krankenhäuser in den Jahren 2020 und 2021 sind verzerrt und lassen daher eine landesweite auslastungsbedingte Fortschreibung der Planbetten in Niedersachsen nicht zu.

Acht zusätzliche Ausbildungsstätten verteilt über das ganze Land wurden in den Krankenhausplan aufgenommen. Die staatliche Anerkennung dieser Schulen durch die Regionalen Landesämter für Schule und Bildung ist in diesen Fällen bereits erfolgt. Gesundheitsministerin Behrens sagt: „Das ist ein ganz wichtiger Schritt in die richtige Richtung, um dem Fachkräftemangel in den medizinischen und pflegerischen Berufen zu begegnen.“

An sechs Krankenhäusern wurden pädiatrische teilstationäre Plätze in den Krankenhausplan aufgenommen. Dort werden insbesondere teilstationäre Leistungen für bestimmte bildgebende Verfahren und endoskopische Diagnostik in Sedierung / Narkose erbracht und ausgewählte kinderchirurgische Behandlungen und Augenuntersuchung in Narkose sowie bestimmte Infusionen / Transfusionen vorgenommen.

Quelle: ms.niedersachsen.de
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