Landwirtschaftsminister Peter Hauk prämiert Diakonie-Klinikum Stuttgart

10. Dezember 2021

Patienten und Mitarbeiter können im Diakonie-Klinikum Stuttgart mit Genuss essen, denn die Speisen werden in der krankenhauseigenen Küche täglich frisch zubereitet. Die Zutaten sind möglichst saisonal und von regionalen Lieferanten. Dafür wurde das Diakonie-Klinikum nun als erstes Krankenhaus in der Region von Minister Peter Hauk und „Schmeck den Süden“ ausgezeichnet – einer gemeinsamen Initiative des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und der DEHOGA Baden-Württemberg. Die Aktion prämiert Gastronomiebetriebe und Unternehmen, die sich einer regionalen und gesunden Küche für ihre Gäste verpflichten.

"Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von ‚Schmeck den Süden‘ - Genuss außer Haus stärken das vielfältige Profil Baden-Württembergs als Genießerland. Das Engagement des Diakonie-Klinikums Stuttgart für Qualität, Regionalität und Genuss ist beispielhaft, denn das Konzept wird für die Verpflegung der Beschäftigten und der Patienten angewendet“, sagte Minister Peter Hauk MdL anlässlich der Auszeichnung der Klinik mit einem Löwen der Initiative „Schmeck den Süden“.

 

Um die Auszeichnung als „Schmeck den Süden“-Gastronom zu erhalten, müssen die Betriebe strenge Kriterien erfüllen, die jedes Jahr vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA und der Marketinggesellschaft Baden-Württemberg überprüft werden. Die Kriterien für Großküchen sind strenger als in der herkömmlichen Gastronomie. Die mit einem Löwen – dem Wahrzeichen der Initiative „Schmeck den Süden“-Genuss außer Haus – ausgezeichneten Betriebe müssen täglich mindestens zwei Komponenten regionaler Herkunft anbieten oder es gibt pro Woche einen Aktionstag mit mindestens einem vollständig regionalen Gericht.

 

„Wir setzen in unserer Krankenhausküche zunehmend auf regionale und saisonale Produkte und wählen unsere Lieferanten sorgfältig aus. Davon überzeugen wir uns persönlich vor Ort. Mit ‚Schmeck den Süden‘ ist unsere Qualität nun zertifiziert“, erklärt Michael Viehmann, Küchenchef der Krankenhausküche am Diakonie-Klinikum Stuttgart. „Regionale Küche steht auch für Nachhaltigkeit: Kurze Transportwege haben eine gute Ökobilanz, die Produkte sind frisch und bäuerliche Betriebe werden gestärkt“, so der Küchenchef.

 

„Viele unserer Lieferanten kommen aus der Region: unser Bäcker aus Ludwigsburg, unsere Konfitürenmanufaktur aus dem Schwarzwald und unsere Käse- und Molkereiprodukte aus Rottweil, die Eier von den Fildern und das Fleisch aus Schorndorf“, beschreibt Ralf Fuhrer, der stellvertretende Küchenleiter, die regionale Herkunft der Produkte. „Transparenz ist uns wichtig. Die Hauptlieferanten finden sich auf unserer Homepage aufgelistet.“

 

Im Krankenhaus spielt die Ernährung bei der Genesung eine wichtige Rolle. Frische Lebensmittel und die Wahlmöglichkeit aus verschiedenen Menüs steigert das Wohlbefinden. „Die schwäbischen Klassiker wie Linsen mit Spätzle und Saiten, Schnitzel mit selbstgemachtem Kartoffelsalat oder Maultaschen bekommen wir von unseren Patienten viel Lob und werden bei unseren Menüassistentinnen auf Station häufig bestellt. Bei unseren Mitarbeitern geht der Trend zu vegetarischen Gerichten. Frisch und lecker zubereitete Gerichte mit Gemüse sind ein guter Fleischersatz“, so das Fazit von Küchenchef Michael Viehmann. 

 

Im Diakonie-Klinikum Stuttgart verstehen sich die 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Küchenteams als Gastgeber. Täglich bereiten sie etwa 1.700 Mahlzeiten zu. Im Jahr kommen etwa 15.000 kg Kartoffeln, 8.000 kg Rindfleisch und 12.000 kg Frischgemüse auf die Teller.

Quelle: Diakonie-Klinikum Stuttgart
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