Lohfert-Preis 2024 für SICKO-Training in der Kinderonkologie der MHH

3. Juni 2024

Die Christoph Lohfert Stiftung prämiert das interprofessionelle Workshopkonzept für Teams der Kinderonkologie der Medizinischen Hochschule Hannover – für die Sicherheit von Patient:innen und Mitarbeiter:innen. Für zwei weitere Projekte spricht die Jury lobende Erwähnungen aus.

Der Lohfert-Preis 2024 geht an das Projekt „Sicherheit in der Kinderonkologie (SICKO) - Interprofessionelles Training & Innovationen für mehr Sicherheit von Patient:innen, Familien und Mitarbeiter:innen" der Medizinischen Hochschule Hannover. Der mit 20.000 Euro dotierte Förderpreis wird zum 12. Mal vergeben. Schirmherrin ist Dr. Regina Klakow-Franck. Die Preisverleihung und Vorstellung des Preisträgerprojekts findet am 18. September 2024 im Rahmen des Hamburger Gesundheitswirtschaftskongresses statt.

Gegründet 2013, entwickelte SICKO ein Workshopkonzept zur Erhöhung der Sicherheit und Behandlungsqualität. Die Maßnahmen stärken die psychologische Sicherheit im Team und sicherheitsrelevante Kompetenzen, um u.a. über erlebbare Teamfähigkeit Fachkräfte anzuziehen und zu binden. Projektleiter und Preisträger Dr. Urs Mücke äußert sich erfreut über die Entscheidung der Jury: „Die Auszeichnung ist eine immense Anerkennung unseres interprofessionellen Engagements und Rückenwind für unsere Bemühungen um Innovationen in der Sicherheit von Mitarbeiter:innen und Patient:innen in unserem Arbeitsbereich.“

Dr. Andreas Tecklenburg, Sprecher der Jury, begründet die Wahl: „Wir als Jury haben dieses Projekt gewählt, da es interdisziplinär ist und eine ganz klare Patientenzentrierung hat: Die Versorgung und Sicherheit der Patient:innen zu verbessern. Gerade der Aspekt der Patientensicherheit ist in der Kinderonkologie von evidenter Bedeutung. Das Besondere an den SICKO-Workshops ist, dass sie von Mitarbeiter:innen für Mitarbeiter:innen entwickelt worden sind; die Zusammenarbeit der interprofessionellen Teams trägt dem Ausschreibungsthema „Strategien zur Entwicklung und Stärkung des Gesundheitspersonals“ durch und durch Rechnung.“

Quelle: christophlohfert-stiftung.de
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