Loreley-Kliniken: Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Einhäusigkeit

11. April 2019

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler sprach davon, „dass wir nun auf die Zielgerade kommen“. Und fürwahr: Der nächste Schritt auf dem Weg zur Zusammenlegung der beiden Standorte der Loreley-Kliniken in Oberwesel ist getan. Das überarbeitete Raumprogramm ist mit dem Gesundheitsministerium abgestimmt „und nun kann der Krankenhausträger die finale bauliche Planung erstellen“.

Die Ministerin war am Dienstagabend nach Oberwesel gekommen, um den Verantwortlichen des Hauses die gute Nachricht persönlich zu überbringen. Nun ist das Haus gefordert, die sogenannte HU-Bau zu erstellen und einzureichen. Das sind die Unterlagen, die für die Feststellung von Fördermitteln nötig sind. „Ein Förderbescheid bis Ende des Jahres ist absolut realistisch“, betonte Bätzing-Lichten-thäler. Baubeginn könnte dann im Laufe des Jahres 2020 sein.

Das sah auch Dr. Heinz-Jürgen Scheid, der Vorsitzende des Vorstandes der Marienhaus Stiftung, so. Er dankte der Ministerin im Namen der Gesellschafter für die jederzeit konstruktive und zielführende Zusammenarbeit. Die Zusammenführung der Loreley-Kliniken am Standort Oberwesel mit 183 Betten ist, so Heinz-Jürgen Scheid weiter, eines der größten Projekte, das der Träger in den letzten Jahrzehnten auf den Weg gebracht hat. Sie ist ein, wenn nicht der entscheidende Schritt zur Zukunftssicherung der Loreley-Kliniken und somit zur Sicherung von immerhin 350 Arbeitsplätzen.

Das Projekt zur Realisierung der Einhäusigkeit der Loreley-Kliniken wird mit Geldern aus dem Krankenhausstrukturfonds gefördert. Die 22 Millionen Fördermittel speisen sich zu gleichen Teilen aus Mitteln der Krankenkassen und des Landes Rheinland-Pfalz. Sabine Bätzing-Lichtenthäler versprach, dass sie sich dafür einsetzen werde, dass über die bislang zugesagten Fördermittel hinaus „eine Nachbewilligung für Baupreissteigerungen während der Umsetzung der Baumaßnahme erfolgt.“

Im Zuge der Zusammenführung der Loreley-Kliniken wird das alte Bettenhaus in Oberwesel durch einen kompletten Neubau ersetzt. Die Bauzeit ist mit rund vier Jahren veranschlagt. Während dieser Zeit werden die Patientinnen und Patienten der Konservativen Orthopädie am Standort St. Goar betreut. Dafür werden dort zwei sogenannte Interimsstationen eingerichtet. Die Vorbereitungen, um während der Bauphase die Speisenversorgung an beiden Standorten bestmöglich sicherzustellen, sind abgeschlossen. – Es kann also los gehen; und dafür war der gestrige Besuch von Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler ein weiterer wichtiger Schritt.

Quelle: loreley-kliniken.de
Render-Time: 0.231405