Mitteldeutsche edia.con-Gruppe wird Teil der bundesweiten Initiative Qualitätsmedizin (IQM)

17. Mai 2018

Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig, Diakonissenkrankenhaus Dessau und Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz sowie Krankenhaus Bethanien Plauen veröffentlichen erstmals gemeinsam ihre vollständigen Qualitätsergebnisse

Routinedaten ab sofort auf den Internetauftritten der edia.con-Krankenhäuser einsehbar

Die edia.con-Gruppe verstärkt ab sofort als Mitglied die bundesweite Initiative Qualitätsmedizin (IQM). Als zentrale Maßnahme hat der in Mitteldeutschland agierende Verbund evangelischer Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen soeben die Qualitätsergebnisse seiner fünf Krankenhäuser für jeden Interessierten im Internet zugänglich gemacht. Dazu gehören das Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig, das Diakonissenkrankenhaus Dessau sowie die Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz und das Krankenhaus Bethanien Plauen. Die jeweils aus Routinedaten berechneten Qualitätsergebnisse der einzelnen Einrichtungen sind seit heute auf den Internetauftritten für alle relevanten Krankheitsbilder publiziert.

Die Qualitätsergebnisse stammen aus dem Vergleich von über 400 Kliniken in Deutschland und der Schweiz, die sich der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) angeschlossen haben. Insgesamt sind hierbei über 350 Qualitätskennzahlen für 60 relevante Krankheitsbilder und Behandlungsverfahren dargestellt. Grundlage hierfür ist, dass alle beteiligten Krankenhäuser die IQM-Methodik für ihr aktives Qualitätsmanagement nutzen.

„Wir verfolgen konsequent das Ziel, unseren Patienten die bestmögliche Qualität in der medizinischen Versorgung zukommen zu lassen“, sagt Frank Eibisch, Theologischer Geschäftsführer im edia.con-Verbund. „Deshalb sind wir der trägerübergreifenden Initiative beigetreten. Die ermittelten IQM-Daten zur Ergebnisqualität sollen uns dabei helfen, neben unseren Stärken auch die Handlungsfelder herauszuarbeiten, in denen weiteres Optimierungspotenzial besteht.“

Dr. Christina Rogalski, Leiterin der Stabsstelle Medizinische Unternehmensentwicklung der edia.con-Gruppe, ergänzt: „Der intensive klinik- und trägerübergreifende Austausch, der in so genannten Peer Reviews organisiert ist, wird von den beteiligten Medizinern als besonders wertvoll und bereichernd für ihre tägliche Arbeit eingeschätzt.“ Das IQM Peer Review ist ein freiwilliges ärztliches Qualitätssicherungsverfahren, in dem konkrete Fragestellungen der betreffenden Einrichtungen fachübergreifend in den Blick genommen und mögliche Schwachstellen in Abläufen, Strukturen oder Schnittstellen gemeinsam erörtert werden. „Diese offene Lern- und Sicherheitskultur ist eine wichtige Grundlage zur stetigen Verbesserung der medizinischen Behandlungsqualität“, so Dr. Rogalski.

IQM-Ergebnisse der Krankenhäuser im edia.con-Verbund:

Quelle: Pressemeldung – ediacon.de
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