Nosokomiale Infektionen: Entwicklung der Qualitätssicherung beginnt

8. November 2011

Scoping-Workshop am 12.Dezember 2011

Göttingen, 07. November 2011, Das AQUA-Institut wurde am 20. Oktober 2011 vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beauftragt zwei Qualitätssicherungsverfahren zur Vermeidung von nosokomialen Infektionen zu entwickeln. Im Einzelnen sind dies je ein Verfahren zu postoperativen Wundinfektionen und Gefäßkatheter assoziierten Infektionen. AQUA wird die Instrumente, Indikatoren und notwendige Dokumentation für die Qualitätssicherung erarbeiten.

„Dass bei der Vermeidung von behandlungsbedingten Infektionen ein Handlungsbedarf besteht, zeigen nicht zuletzt die jüngsten Änderungen im Infektionsschutzgesetz, die wir bei der Verfahrensentwicklung berücksichtigen werden. Der G-BA hat mit der Beauftragung einen wichtigen Impuls in Richtung Patientensicherheit gegeben“, sagte Prof. Joachim Szecsenyi, Geschäftsführer des AQUA-Instituts.

Am Anfang des Entwicklungsprozesses steht ein sog. Scoping-Workshop, der ganztägig am 12. Dezember 2011 in Göttingen stattfinden wird. Der Workshop ist als Forum gedacht, auf dem Experten aus allen Bereichen des Gesundheitswesens den aktuellen Stand in Wissenschaft und Praxis bei nosokomialen Infektionen diskutieren können.

Darüber hinaus können sich Experten für die Teilnahme an einer Expertenrunde, dem sog. Panel, bewerben, das AQUA in diesem Kontext unterstützen wird. Details zum Panelverfahren, insbesondere die Sitzungstermine, werden in den nächsten Wochen bekannt gegeben. Interessenten können sich bereits jetzt auf der Webseite des AQUA-Instituts zur sektorenübergreifenden Qualitätssicherung unter www.sqg.de in einen Verteiler eintragen, um weitere Informationen zu erhalten.

Weitere Informationen im Internet unter:
www.aqua-institut.de

Details zur Auftragsvergabe finden Sie unter: hier


Quelle: AQUA-Institut
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