NRW Krankenhausplan 2024: Zentralisierung als Chance für hochwertige Versorgung

18. Juni 2024

Knappschaft Kliniken sehen strategischen Kurs durch aktuell veröffentlichten Zahlen zur Krankenhausplanung in NRW bestätigt

Recklinghausen, 17. Juni 2024. Die Knappschaft Kliniken begrüßen die Neuausrichtung der Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen. Die am Wochenende durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) veröffentlichten Zahlen sehen eine stärkere Fokussierung auf medizinische Leistungsgruppen vor. Die Knappschaft Kliniken GmbH sieht darin eine Bestätigung ihrer Strategie der Zentralisierung und Zentrumsbildung. Mit der Veröffentlichung der neuen Versorgungszahlen hat das Land Nordrhein-Westfalen im Wesentlichen das umgesetzt, was es angekündigt hatte. Diese Neuausrichtung bietet Chancen und stärkt die Position der Knappschaft Kliniken im Gesundheitswesen.

„Wir erkennen, dass der Krankenhausplan Nordrhein-Westfalen 2024 die erfolgreiche Arbeit unserer letzten Jahre bestätigt. Die Zentralisierung und Zentrumsbildung, die wir intensiv vorangetrieben haben, finden sich in den neuen Planungen wieder und verschaffen unserem Verbund einen deutlichen Vorteil,“ sagt Andreas Schlüter, Erster Hauptgeschäftsführer der Knappschaft Kliniken GmbH. Die neuen Versorgungszahlen zeigen, dass der Ansatz der Zentralisierung Früchte trägt. Während einige Häuser Leistungsgruppen verlieren, profitieren andere von neuen Zuweisungen. „Wir werden uns das genau ansehen und Lösungen erarbeiten, die die Qualität der spezialisierten medizinischen Leistungen in modernen Zentren aufwerten“, ergänzt Hans Christian Atzpodien, Hauptgeschäftsführer der Knappschaft Kliniken GmbH.

Prüfung der Datenlage und Zusammenarbeit statt Konkurrenz

Die Auswirkungen der neuen Zuweisungen werden detailliert geprüft, um die bestmögliche Versorgung sicherzustellen. Die Knappschaft Kliniken streben eine Zusammenarbeit mit lokalen Nachbarhäusern und Partnern an. „Wir möchten mit den Nachbarhäusern Lösungen entwickeln, um die Zentrumsbildung gemeinsam zu unterstützen. Die Gesundheit unserer Patienten steht an erster Stelle“, erklärt Atzpodien. Die Knappschaft Kliniken GmbH bleibt engagiert, eine führende Rolle in der Gesundheitsversorgung Nordrhein-Westfalens zu spielen. Details zu den neuen Versorgungsaufträgen und Einsprüchen werden in den nächsten Tagen folgen.
 

Die Knappschaft Kliniken GmbH steuert die sieben Krankenhausverbünde, an denen die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (DRV KBS) zu mindestens 50 Prozent beteiligt ist. Im Verbund aller Knappschaftskliniken werden jährlich rund 800.000 Patientinnen und Patienten versorgt. Dadurch entsteht ein Jahresumsatz von 1,3 Milliarde Euro.

Als Tochtergesellschaft der DRV KBS ist die Knappschaft Kliniken GmbH Teil eines einzigartigen Verbundsystems. Zu diesem gehören neben der Minijob-Zentrale auch die Rentenversicherung, die Renten-Zusatzversicherung, die Kranken- und Pflegeversicherung KNAPPSCHAFT, die Seemannskasse und ein eigenes medizinisches Kompetenznetz.

Quelle: knappschaftkliniken-solution.de
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