KGS

Sächsische Krankenhäuser warnen vor den Folgen der aktuellen Gesetzgebung

12. Juli 2019

STÄRKUNG DER PFLEGE - GUT GEMEINT, ABER SCHLECHT GEMACHT

Mit den Gesetzesinitiativen zum Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG) und zur Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV) war ursprünglich eine Stärkung der Pflege in den Krankenhäusern angekündigt. Nunmehr liegen die entsprechenden Umsetzungsdetails auf Bundesebene vor, so dass Krankenhäuser erstmals konkrete Folgeabschätzungen vornehmen können. Das Ergebnis ist frustrierend: Statt einer Stärkung der Pflege insgesamt werden lediglich die Personalkosten für einen Teil der Pflegekräfte 100%ig refinanziert und zugleich pflegepersonalrelevante Kosten nur anteilig finanziert.

Dazu Hubertus Jaeger, Vorsitzender des Vorstandes der KGS: „Der Protest der Krankenhäuser – insbesondere in Ostdeutschland – gegen diese unausgewogene Gesetzgebung wächst. Herr Spahn hatte ausdrücklich die Stärkung der Pflege angekündigt. Nunmehr müssen wir feststellen, dass die Krankenhäuser am Ende schlechter dastehen werden als zuvor.“ ...

Quelle: kgs-online.de
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