HELIOS

Stellungnahme Helios Klinikum Pforzheim zum ver.di Warnstreik

18. Dezember 2020

Am heutigen Freitag, 18.12.2020, ruft ver.di alle Tarifbeschäftigten und Auszubildenden am Helios Klinikum Pforzheim zu einem Warnstreik auf. Klinikgeschäftsführer David Assmann gibt hierzu eine Stellungnahme.

„Gemeinsam haben wir mit den Vertretern von ver.di Notfallpläne erarbeitet, um das Patientenwohl nicht zu gefährden. Dies haben wir insbesondere im Hinblick auf die hohen Inzidenzwerte in Pforzheim von über 300 mit größter Sorgfalt gemacht, da wir uns der Verantwortung in dieser Situation bewusst sind. Unser Ziel ist es, gemeinsam zu einem tragfähigen Tarifabschluss zu kommen“, erklärt Assmann.

Ver.di hatte den Tarifvertrag zur Eingruppierung zum 31.12.2019 gekündigt. Das Helios Klinikum Pforzheim hat sodann die Verhandlungen aufgenommen. Das erste Gespräch fand Anfang März, aufgrund der Corona-Pandemie im kleineren Kreis, statt. Anfang April wurde ein erstes Angebot unterbreitet. Um zeitnah Ergebnisse zu erzielen und weitere Gespräche führen zu können, hatte Helios zudem vorgeschlagen, zunächst einer paritätisch besetzten Arbeitsgruppe den Auftrag zu Erarbeitung eines gemeinsamen Vorschlags zur Eingruppierung zu übertragen. Dieses Vorgehen hat sich bereits in anderen Kliniken bewährt. Dies wurde im Juni durch ver.di abgelehnt.

Klinikgeschäftsführer David Assmann ergänzt: „Natürlich sind wir weiterhin gesprächsbereit und finden es nachvollziehbar, dass man für sein Gehalt kämpft, wundern uns jedoch über den gewählten Zeitpunkt des Warnstreiks. Pforzheim ist eine der Städte mit der höchsten Inzidenz in ganz Baden-Württemberg. Wir akzeptieren das Grundrecht zu streiken. In solch einer für alle angespannten Situation einen Warnstreik durchzuführen, halten wir für alle Beteiligten als nicht zielführend.“

Quelle: helios-gesundheit.de
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