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TIPLU: 'Maia' wird das nächste große Ding

1. September 2021

Der Harburger Klinikdienstleister Tiplu arbeitet an einer Software, die Komplikationen nach OP-Terminen vorhersagen kann.

Je größer die Datenmenge, desto besser: Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Bearbeitung komplexer Aufgaben ist ein Feld, das vielen Menschen Unbehagen bereitet. Selbstlernende Maschinen, die eines Tages die Macht übernehmen? Dr. Moritz Augustin: „Ich mag den Begriff Künstliche Intelligenz nicht, denn in Wahrheit verbirgt sich dahinter nur eine statistische Mustererkennung, die mit hoher Geschwindigkeit zu Ergebnissen führt. Das kommt uns intelligent vor, insbesondere, weil sich diese Systeme auch noch selbstständig optimieren.“ Der 35-Jährige ist Prokurist bei Tiplu und leitet in Berlin die Entwicklungsabteilung Machine Learning. Derzeit befasst sich das Harburger Tech-Unternehmen im Gesundheitsbereich intensiv mit der Frage, inwieweit sich aus digitalen Patientenakten automatisiert und mit selbstlernenden Systemen (Machine Learning) Prognosen zu drohenden gesundheitlichen Komplikationen ableiten lassen. Bereits Ende dieses Jahres soll die Abrechnungssoftware „Momo“, das Hauptprodukt von Tiplu, mit „Maia“ eine „Schwester“ bekommen, die aus den Daten eines Patienten herauslesen kann, dass sich beispielsweise eine Sepsis oder ein Nierenversagen ankündigen. Augustin: „Wenn dann prophylaktisch gehandelt wird, können wir Leben retten.“ ...

Quelle: tiplu.de
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