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Weiterentwicklung des AOP-Katalogs IGES 2022

5. August 2022

Leistungsgerechte Vergütung von ambulanten Operationen

  • Der neue AOP-Katalog kommt – und damit gelten neue Vorschriften für Kliniken bei der Erbringung und Abrechnung von ambulanten Operationen nach § 115b SGB V. 
  • Verschaffen Sie sich einen Überblick über die neuen Anforderungen und stellen Sie Ihre ambulanten Strukturen optimal auf. 
  • Etablieren Sie eine erlösorientierte Fallsteuerung Ihrer Patienten unter zunehmender Ambulantisierung

Nach Maßgabe des MDK-Reformgesetzes wurde das IGES Institut beauftragt, ein Gutachten über ambulant durchführbare Operationen sowie stationsersetzende Eingriffe und Behandlungen im Krankenhaus zu erstellen. Dieses wurde nun veröffentlicht. Als Vergütungsgrundlage der ambulanten Leistungen gilt weiterhin der Einheitliche Bewertungsmaßstab EBM. Allerdings sollen auch nichtärztliche Leistungen und Sachkosten im neuen AOP-Katalog Berücksichtigung finden. 

Für die Versorgungsebene „ambulant-klinisch“ soll perspektivisch eine Finanzierung auf Basis von Hybrid-DRGs erfolgen. Eine Konvergenzphase wird diskutiert. Die künftige Trennung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung wird durch sogenannte „Kontextfaktoren“ bestimmt. Diese sind auch Ausgangsbasis für die gesetzlich geforderte Schweregraddifferenzierung sowie für ein noch zu entwickelndes neues Vergütungssystem. 
 
Die Erweiterung des AOP-Katalogs 2022 wird viele Kliniken vor wachsende Herausforderungen stellen. Denn: Es gilt der Grundsatz „ambulant vor stationär“. Daher wird eine gezielte Fallsteuerung in den ambulanten Behandlungsprozessen von Beginn an unverzichtbar. 

Bereiten Sie sich und Ihre ambulanten Strukturen rechtzeitig auf die anstehenden Neuerungen vor. Wir geben Ihnen einen Überblick über die relevanten Änderungen und zeigen Ihnen Konsequenzen für deren Anwendung in Krankenhaus und MVZ auf – unter Berücksichtigung der ambulanten Abrechnungsvorgaben des EBM. Außerdem erhalten Sie erste Empfehlungen zur Umsetzung künftiger neu festgelegter ambulanter Operationen und Behandlungen sowie der Fallsteuerung zwischen dem ambulanten und dem stationären Sektor. 

Inhalt:

Update: Neue Rahmenbedingungen des zukünftigen Leistungskatalogs nach §115b SGB V
 
    •    Ausgangspunkt: MDK-Reformgesetz 2019 
    •    Problem: „Primäre Fehlbelegung“ 
    •    Inhalte des IGES-Gutachtens 

               - Neue OPS-Leistungen
               - medizinische Behandlungen
               - einbezogene stationäre DRG-Leistungsbereiche
               - Kontextfaktoren 
               - Schweregraddifferenzierung 

    •    Möglicher Stufenplan der Umsetzung 
    •    Sektorgleiche Vergütungsmodelle: Hybrid-DRG, Regionalbudget, Szenariorechnungen 

    •    Ansätze einer Ambulantisierungsstrategie 
    •    Prozessveränderungen im Krankenhaus: Prä- Intra- und Postbehandlung 

Status Quo 2022

  • ambulante Operationen nach §115b SGB V
  • Selektion und Anpassung der Fallsteuerung 
  • MD-Prüfung bei ambulanten Operationen nach §115b SGB V 
  • Dokumentation und Abrechnung spezifischer Zusatzleistungen 
  • Schnittstelle AOP, Institut, MVZ und Hausarzt 
  • Ausblick: Zusatzleistungen und Sachkostenentwicklung 

Webinarleitung:

Ingo Seip & Ursula Klinger-Schindler
Fachdozenten

  • Termin: 17. Oktober 2022 
  • Dauer: 4 Stunden (09:00-13:00 Uhr) Microsoft Teams 

Seminarunterlagen in digitaler Form

Teilnahmebetrag

399,00 € zzgl. MwSt. || 474,81 € inkl. MwSt. 

Dieses Thema bieten wir Ihnen auch als individuelles Inhouse-Seminar für Ihr Haus an – bei Ihnen vor Ort oder digital als Web-Seminar.

Zielgruppe:

Leitende Mitarbeiter der Patientenverwaltung, aus dem Patientenmanagement oder der Patientenabrechnung, Ärzte Kodierfachkräfte, Medizincontroller 


Wir bieten dieses Thema in Kooperation mit der consus healthcare akademie an

Zur Online-Anmeldung ... hier

Quelle: abrechnungsseminare.de
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