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dianovi GmbH: Fallsteuerung unter Druck: Warum 2026 kein Jahr für Bauchgefühl ist

Die Indikationssprechstunde, ein Patient sitzt dem Arzt gegenüber – und noch bevor die eigentliche Behandlung beginnt, fällt eine Entscheidung mit weitreichenden wirtschaftlichen Konsequenzen: ambulant oder stationär? AOP, Hybrid-DRG oder DRG? Was früher eine rein klinische Abwägung war, ist mit der Einführung der Hybrid-DRG ab 2026 auch zu einer Abrechnungsfrage geworden. Die Weichen werden nicht mehr im OP gestellt, sondern bereits beim Erstkontakt.

9. Juni 2026
  • Ökonomie

Die Zahlen machen den Druck sichtbar

Das InEK erwartet für 2026 rund eine Million Hybrid-DRG-Fälle. Pro Klinik entspricht das einem Erlösvolumen von durchschnittlich 1,2 Millionen Euro – Potenzial, das sich nur dann realisieren lässt, wenn Fälle von Anfang an korrekt eingeordnet werden. Kleine und mittlere Häuser müssen dabei mit einem Anstieg ambulanter Eingriffe um 10 bis 20 Prozent rechnen, ohne dass Infrastruktur und Prozesse in vielen Fällen schon darauf ausgerichtet sind.

Gleichzeitig steigen der regulatorische Druck und die Komplexität weiter. Der aktuelle Entwurf des Beitragssatzstabilisierungsgesetzes sieht ab 2027 deutlich schärfere Prüfquoten mit Spitzenquoten von über 25 Prozent vor. Hinzu kommt, dass der Medizinische Dienst Prüfaufträge künftig eigenständig ausweiten darf, wenn er im Rahmen einer laufenden Prüfung weitere Auffälligkeiten feststellt. Und mit der geplanten Einführung neuer Kurzzeitpauschalen ab 2028 wächst die Abrechnungslandschaft voraussichtlich um eine weitere Kategorie, die korrekte Fallzuordnung noch anspruchsvoller macht.

Mit steigenden Prüfquoten wächst auch die Anforderung an belastbare, strukturierte Begründungen, etwa im Rahmen der MBEG. Eine korrekte Fallzuordnung allein reicht nicht mehr aus, sie muss auch dokumentarisch tragfähig sein. Wer hier lückenhaft arbeitet, riskiert Rückforderungen selbst bei eigentlich korrekter Abrechnung. Die Komplexität der Fallsteuerung nimmt zu und sie tut es schnell.

Was funktionierende Fallsteuerung heute braucht

Die Antwort auf diese Entwicklung kann nicht allein in mehr Schulungen oder zusätzlichem Personal liegen. Diese Last darf nicht auf den Schultern der Mitarbeitenden und zu Lasten der Krankenhausfinanzierung ausgetragen werden. Was es braucht, ist Unterstützung am entscheidenden Moment: bei der Patientenaufnahme. Softwaregestützte Lösungen können hier Abhilfe schaffen. Sie entlasten bei der Fallsteuerung ebenso wie bei der Dokumentation und helfen, die wirtschaftlichen Folgen steigender Komplexität zu begrenzen.

Angesichts dieser Dynamik wird softwaregestützte Fallsteuerung zunehmend zur Voraussetzung, nicht zur Option. Aktuelle Regularien mit all ihren Komplexitäten manuell vollständig und fehlerfrei abzubilden, ist kaum noch leistbar und kostet Zeit, die an anderer Stelle fehlt. Softwarelösungen, die regelbasiert und stets mit den aktuellsten Anforderungen arbeiten, schaffen hier Entlastung und Sicherheit. Der beste Ansatz bleibt dabei die Kombination: menschliches Fachwissen und klinische Erfahrung als Grundlage, unterstützt durch digitale Werkzeuge, die systematisch absichern und beschleunigen.

Ein Beispiel dafür ist dianoviFS, eine KI-gestützte Lösung zur Fallsteuerung, entwickelt in enger Kooperation mit dem Klinikum Darmstadt und dem Krankenhaus Buchholz und Winsen. Das System unterstützt medizinisches und Abrechnungs-Personal bereits in der elektiven Sprechstunde: Es ordnet Fälle auf Basis von Diagnose, Prozedur und klinikspezifischen Kontextfaktoren systematisch in EBM, AOP, Hybrid-DRG oder DRG ein und hilft eine belastbare Dokumentation sicherzustellen. Zusätzliche Fallsimulationen helfen, das für die Klinik beste Ergebnis zu erzielen.

In der Praxis hat dianoviFS von MVZ-Strukturen bis zu Maximalversorgern gezeigt, dass es genau die Herausforderungen adressiert, die diese Einrichtungen heute unter Druck setzen: komplexe Fallzuordnung, steigende Prüfanforderungen und die Notwendigkeit belastbarer Dokumentation. Das Tool amortisiert sich in der Regel innerhalb eines Monats – ein niedrigschwelliger Einstieg, um den wachsenden Anforderungen strukturiert zu begegnen und die Klinik zukunftssicher aufzustellen.

Jetzt die Grundlage schaffen

Wer heute Prozesse und Entscheidungsunterstützung aufbaut, ist besser positioniert – für die erweiterte Hybrid-DRG-Relevanz ebenso wie für die kommenden Prüfverschärfungen. Die wirtschaftlichen Konsequenzen klinischer Entscheidungen entstehen längst bei der Aufnahme. Es lohnt sich, dort anzusetzen.

Mehr Informationen und eine kostenlose Demo: www.dianovi.com

Quelle:
dianovi.com

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