Externe Prüfung entlastet Landeskrankenhaus-Geschäftsführer in Rheinland-Pfalz
Eine externe Kanzlei weist anonyme Vorwürfe gegen den Geschäftsführer des Landeskrankenhauses zurück. Der Aufsichtsrat reagiert mit klaren Konsequenzen…
- Ökonomie
Eine externe Kanzlei hat anonyme Vorwürfe gegen den Geschäftsführer des Landeskrankenhauses in Rheinland-Pfalz geprüft und keine Pflichtverletzungen festgestellt. Die Untersuchung umfasste Themen wie Personalführung, Berichtspflichten, Vergaben und Bilanzierung. Weder Gesetzesverstöße noch wirtschaftliche Schäden wurden nachgewiesen.
Gesundheitsminister Clemens Hoch erklärte, die Prüfung sei umfassend erfolgt und habe den Geschäftsführer Alexander Wilhelm entlastet. Der Aufsichtsrat beschloss daraufhin, Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung aufzunehmen.
Das Landeskrankenhaus ist mit 30 Standorten und mehr als 5.400 Beschäftigten der größte Träger im psychiatrisch-psychotherapeutischen und neurologischen Bereich des Landes. Unabhängig vom Prüfungsergebnis bleibt die wirtschaftliche Lage angespannt. Für das Geschäftsjahr 2025 wird ein Defizit von 11,8 Millionen Euro erwartet. Haupttreiber sind steigende Personalkosten, vier von fünf Einrichtungen arbeiten derzeit defizitär.
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