Fachkräftemangel im Krankenhaus: Truecare-Gründer Nabert nennt die entscheidenden Kriterien für erfolgreiche Auslandsrekrutierung

Der Markt für internationale Pflegekräfterekrutierung ist unübersichtlich. Truecare-Gründer Nabert und Ex-Pflegebevollmächtigter Westerfellhaus benennen, worauf Kliniken achten müssen…

2. Juli 2026
  • Personal
  • Pflege

Internationale Rekrutierung von Pflegekräften scheitert in vielen Kliniken nicht am Markt, sondern an hausgemachten Fehlern. Diese zentrale Botschaft vermittelt eine neue Folge des kma-Podcasts „Das Krankenhaus der Zukunft„. Darin spricht Healthcare Rebell und Zukunftsdenker Dr. Tobias Krick mit zwei Gästen. Seine Gesprächspartner sind CEO Benjamin Nabert und Dr. Andreas Westerfellhaus, beide von Truecare.

Nabert, geschäftsführender Gesellschafter und Gründer von Truecare, benennt konkrete Schwachstellen. Kliniken planen Personal zu kurzfristig und erwarten gleichzeitig, dass internationale Fachkräfte schnell und vollständig einsatzfähig sind. Beides zusammen führe regelmäßig zum Scheitern von Projekten.

Westerfellhaus, ehemaliger Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung und heute Geschäftsführer für Unternehmensentwicklung und Kommunikation bei Truecare, fordert ein grundsätzliches Umdenken. Kliniken sollten internationale Pflegekräfte nicht über ihre Defizite, sondern über ihre vorhandenen Kompetenzen bewerten.

Bei der Wahl des Rekrutierungspartners nennt Nabert drei Kriterien: das Gütesiegel Faire Anwerbung, belastbare Bestehens- und Bleibequoten sowie ein passgenaues Matching. Selbst der beste Prozess scheitere, wenn die Willkommenskultur im Haus fehle.

Die Episode ist eine Kooperationsfolge mit Tempton Truecare.

Quelle:
kma-online.de

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