Fehlende Standards und hohe Sicherheitsauflagen bremsen ePA-Einführung in Krankenhäusern
Die DKG sieht Krankenhäuser erst 2026 bereit für die ePA. Technische Hürden und fehlende Standards bremsen den Start…
- Digitale Klinik
Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) in Krankenhäusern verzögert sich. Laut Dr. Moritz Esdar, Leiter Digitalisierung und eHealth bei der Deutschen Krankenhausgesellschaft, ist eine flächendeckende Nutzung frühestens Ende des ersten Quartals 2026 zu erwarten. Gründe sind technische Komplexität und fehlende Schnittstellen zu Drittsystemen. Auch Fragen der Metadatenbelegung und Konvertierung in das PDF/A-Format erschweren den Betrieb. Hinzu kommen Sicherheitsanforderungen unter KRITIS und NIS-2, für die es keine einheitlichen Lösungen gibt. Die drohende Kürzung der TI-Pauschalen ab April 2026 erhöht den Druck zusätzlich. Krankenhäuser sehen die ePA jedoch als wichtigen Schritt für eine bessere Versorgung. Esdar fordert politische Präzisierungen zu Widerspruchsregelungen, Notfallszenarien und künftiger Einbindung von KI-Anwendungen.
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