Führungswechsel bei der HKG: Rollen von Gemmel und Zastrau getauscht
Die Hamburgische Krankenhausgesellschaft hat ihre Führung neu geordnet. Joachim Gemmel übernimmt den ersten Vorsitz, Ralf Zastrau wird Stellvertreter. Beide mahnen weniger Bürokratie an…
- Personal
Die Mitgliederversammlung der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft hat den Vorstand für die kommenden zwei Jahre bestätigt und zugleich neu geordnet. Joachim Gemmel ist seit Jahresbeginn erster Vorsitzender, Ralf Zastrau übernimmt den zweiten Vorsitz. Beide bleiben damit Teil der Führung, tauschen jedoch ihre bisherigen Funktionen.
Für Gemmel ist das Amt vertraut. Er stand der HKG bereits in früheren Wahlperioden vor. Aktuell ist er zudem CEO der Asklepios Kliniken. Zastrau vertritt weiterhin die freigemeinnützigen Krankenhäuser und ist Geschäftsführer des Albertinen-Krankenhauses sowie des Albertinen-Hauses.
Inhaltlich sehen beide Vorsitzenden vor allem Handlungsbedarf beim Abbau von Bürokratie. Zusätzliche Vorgaben im Zuge der Krankenhausreform führten aus ihrer Sicht zu wachsender Belastung der Beschäftigten. Zeit und Ressourcen fehlten dadurch in der Patientenversorgung. Gefordert wird ein partnerschaftlicherer Umgang mit den Krankenhäusern sowie ein grundlegendes Umdenken in Gesundheitspolitik und bei den Krankenkassen.
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