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Gesundheitspolitik

Michael Thieme
  • Welche Positionen nehmen die Selbstverwaltungspartner zu den gesundheitspolitischen Fragestellungen ein?

  • Welche neuen Gesetze treten wann in Kraft?

  • Welche politischen Tendenzen beeinflussen die Gesundheitsökonomie?

  • Gibt es Neuigkeiten aus der Opposition?

Alle politischen Fragen sind auch Fragen der Zukunft. Hier hat alles Platz, vom Gerücht bis zum Gesetz. Themen wie Integrierte Versorgung, Gesundheitsreformen, Disease Management, allgemeine Gesetze und Hygiene sind nur ein geringer Ausblick dieser großen Rubrik.

  • MIW

    Lohnverzicht bei Ärzten löst Pflegenotstand nicht

    28. Dezember 2012

    Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat den CDU-Vorstoß für einen Verzicht der Krankenhausärzte auf Gehaltssteigerungen zugunsten von mehr Pflegekräften als "Luftbuchung" zurückgewiesen ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Union plant Pflegesonderprogramm mit 15.000 neuen Stellen in Krankenhäuser

    27. Dezember 2012

    Die Unionsfraktion  könne sich ein Pflegeprogramm vorstellen wie in den Jahren 2009-2011. Zugleich forderte Spahn die Klinikärzte auf, 2013 "mal zu Gunsten der Pflegekräfte auf Gehaltssteigerungen zu verzichten"  ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • BMG

    Bundesministerium für Gesundheit: Neuregelungen 2013

    24. Dezember 2012

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Jahr 2013 erwarten Sie im Bereich Gesundheit und Pflege einige Neuregelungen. Darüber wollen wir Sie bereits jetzt kurz vor dem Jahreswechsel in diesem Sonder-Newsletter informieren.
    Informationen zu den Neuregelungen im Jahr 2013 im Gesamtüberblick finden Sie: hier 


    Quelle: BMG - Bundesministerium für Gesundheit
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  • MIW

    DKG plant breit angelegte Kampagne zur Krankenhausfinanzierung

    21. Dezember 2012

    Mit einer großangelegten Kampagne will die Deutsche Krankenhausgesellschaft auf die massiven Finanzprobleme der Kliniken aufmerksam machen ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    AOK fordert Gesetz zur Mindestmengenregelung in der Neonatologie

    21. Dezember 2012

    Nach demBundessozialgerichts-Urteil zur Frühchen-Behandlung in Kliniken fordert die AOK eine schnelle gesetzliche Regelung ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Niedersachsen: Rund 50% der Kliniken werden 2012 mit einem Defizit abschließen

    18. Dezember 2012

    Nach Angaben der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG) werden voraussichtlich rund die Hälfte der niedersächsischen Krankenhäuser im Jahr 2012 Verluste machen ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • BKG: Krankenhäuser vor finanzieller Schieflage

    17. Dezember 2012

    Krankenhäuser vor finanzieller Schieflage –
    Bayerische Kliniken blicken sorgenvoll ins neue Jahr

    Die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) weist darauf hin, dass sich die finanzielle Situation der bayerischen Krankenhäuser im Jahr 2012 deutlich verschlechterte. Der Vorsitzende, Oberbürgermeister Franz Stumpf berichtete, dass sich eine Phase einer leichten Konsolidierung in den Jahren 2009 bis 2011 drastisch ins Gegenteil verkehrt habe.
     
    „Serienweise erreichen uns derzeit die Meldungen von Mitgliedskrankenhäusern, deren Betriebsergebnis bereits in diesem Jahr abstürzt  und die für das kommende Jahr 2013 noch weitere Verschlechterungen einkalkulieren müssen“ so Stumpf bei der BKG-Mitgliederversammlung in München.
     
    Scharf kritisierte er die schwarz-gelbe Bundesregierung, die entgegen ihrer Ankündigung bei Regierungsantritt für die Krankenhäuser eine Politik der rigiden Kostendämpfung einläutete. Als zynisch bezeichnet Stumpf dabei, dass die Begründung für diese Kürzungsmaßnahmen nie eingetreten sei.
    Aus dem Schreckgespenst vom Milliardendefizit der Gesetzlichen Krankenversicherung für das Jahr 2011 sind zwei Jahre hintereinander mit stattlichen Milliardenüberschüssen geworden. Und während die ganze Republik diskutierte, wie dieser Überschuss zu verteilen ist, führte man die Kürzungspolitik bei den Kliniken fort.“
     
    Die jüngst beschlossenen gesetzlichen Maßnahmen, die den Krankenhäusern finanzielle Hilfe bringen sollten (u. a. ein teilweiser Ausgleich der tariflichen Gehaltssteigerungen des Krankenhauspersonals) bezeichnet die BKG als unzureichend und methodisch fehlerhaft. Die sich drastisch verschlechternden wirtschaftlichen Verhältnisse in den Krankenhäusern belegen dies eindringlich.
     
    Hoffnungen setzen die Krankenhäuser auf eine Entschließung, die der Bundesrat im Herbst auf Initiative Bayerns hin beschloss. Dieser Vorschlag beinhaltet weitgehend ein Konzept der bayerischen Kliniken, um der Unterfinanzierung der Krankenhäuser entgegenzuwirken.
    „Nur ein Entschließungsantrag des Bundesrates hilft uns aber nicht weiter. Jetzt ist es dringend notwendig, dass diese Vorschläge schnellstmöglich gesetzgeberisch verwirklicht werden“ fordert der BKG-Vorsitzende in seinem Appell an die Politik. „Nun sind die Koalitionäre in Berlin an der Reihe.“
     
    Die aktuellen Vorwürfe an die Kliniken, dass ein Großteil der Behandlungen in den Kliniken medizinisch unbegründet sei, kritisierte der BKG-Vorsitzende als nicht objektiv: „Mich ärgert, dass die Krankenhäuser pauschal in eine Ecke gestellt werden.“
    Viel zu wenig wird laut Stumpf über die vielfältigen Gründe für den Anstieg der Behandlungszahlen diskutiert. Es sei unbestritten, dass die Entwicklung von Morbidität und Demografie die entscheidenden Faktoren für die Behandlungszahlen in den Kliniken sei. Eine große Rolle spiele der medizinische und medizin-technische Fortschritt. Heutzutage seien Behandlungen möglich, die vor wenigen Jahren noch undenkbar waren. Der Politik warf er Doppelzüngigkeit vor. Zuerst forderte man von den Krankenhäusern einen Wettbewerb um Patienten und schaffe ein Preissystem, mit Anreizen, möglichst viele Behandlungen zu erbringen, und dann beklagt man, dass die Krankenhäuser sich den Anreizen entsprechend verhalten.
     
    Der Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, Siegfried Hasenbein, betonte am Rande der Mitgliederversammlung, dass die Kliniken auch selbstkritisch an Fehlentwicklungen arbeiten müssen.

    Dennoch irritiere die zunehmend negativ geprägte Diskussion über die Arbeit in den Krankenhäusern. „Fehler oder gar Vergehen müssen deutlich gemacht und aufgeklärt werden. Aber nicht jeder einzelne Missstand darf verallgemeinert oder zum Skandal hochgezogen werden. Damit wird man den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Krankenhäusern nicht gerecht. Es wäre keine vergeudete Mühe, die Millionen von Behandlungen, die Jahr für Jahr in bester Qualität zur Zufriedenheit der Patienten erbracht werden, zu erwähnen“ so der BKG-Geschäftsführer.

    Quelle: BKG
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  • MIW

    CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn will Forschungsauftrag zur Mengenentwicklung

    14. Dezember 2012

    Mit entsprechenden Forschungsergebnissen sei die Bundesregierung bereit, noch in dieser Legislaturperiode eine neue Regelung zum Umgang mit Mehrleistungen im Krankenhaus auf den Weg zu bringen ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Brandenburg: Investitionspauschale für alle Krankenhäuser

    14. Dezember 2012

    Der Brandenburger Landtag beschließt die Krankenhausfinanzierung von Einzelinvestitionsförderung auf eine verlässliche Investitionspauschale für alle Krankenhäuser umzustellen ... [gelesen: hier  und hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • Klinikverbund Hessen wehrt sich gegen Vorwürfe der AOK

    12. Dezember 2012

    „Keine Einschränkung des Rechts auf gute medizinische Versorgung“

    Klinikverbund Hessen wehrt sich gegen Vorwürfe der AOK

    Die 22 Geschäftsführer der im Klinikverbund Hessen organisierten Krankenhäuser weisen die Vorwürfe der AOK, in deutschen Kliniken würden aus ökonomischen Gründen medizinisch nicht notwendige Operationen durchgeführt, zurück. Gerade die Kliniken des Klinikverbunds gewährleisten in Hessen flächendeckend eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau und orientieren sich dabei ausschließlich an den Bedürfnissen der Patienten.

    „Dass heute mehr operiert wird als in der Vergangenheit, steht außer Frage“, so Arist Hartjes, Geschäftsführer des Klinikverbunds Hessen. „Es werden in unseren Häusern jedoch keine unnötigen und ökonomisch motivierten medizinischen Eingriffe vorgenommen.“ Grund für den Anstieg an Operationen ist aus Sicht des Klinikverbunds neben der demographischen Entwicklung und dem medizinischen Fortschritt vor allem der gestiegene Anspruch der Patienten. „Der Patient von heute informiert sich. Er weiß um die Möglichkeiten der modernen Medizin und fordert sie ein. Es zeigt sich immer deutlicher, dass Patienten im weit fortgeschrittenen Alter möchten, dass ihnen geholfen und damit ihre Lebensqualität erhalten wird, gegebenenfalls auch im Rahmen einer stationären Behandlung. Sie möchten so lange wie möglich am gesellschaftlichen Leben teilhaben und das ist ihr gutes Recht. Dieses Anspruchsverhalten ist ein gesellschaftlicher Entwicklungsprozess, der sich aufgrund des medizinischen Fortschritts noch weiter entwickeln wird. Niemand darf den Menschen die dafür notwendige und gewünschte medizinische Versorgung verwehren“, erklärt Hartjes. In Verbindung mit der demographischen Entwicklung und dem medizinischen Fortschritt führe dies zu einer überdurchschnittlich steigenden Fallzahl im Bereich der von der AOK genannten Leistungen. Dies belegt auch das aktuelle Gutachten des Deutschen Krankenhaus Instituts (DKI).

    Krankenkassen müssen Operationen zustimmen
    Der Klinikverbund Hessen zeigt sich von dem Verhalten der AOK überrascht: „Die Verantwortlichen erwecken den Anschein, als hätten sie von dem Anstieg an Operationen nichts gewusst. Richtig ist vielmehr, die Krankenkassen stimmen mit der Kostenübernahme den von der AOK genannten planbaren Leistungen zu“, so Hartjes. Als Prüf-Instrument stehe den Kassen außerdem der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) zur Verfügung. Erkenntnisse, dass die Krankenhäuser im großen Stil medizinisch nicht erforderliche Leistungen erbringen, haben weder die AOK noch andere Krankenkassen den Kliniken bislang mitgeteilt.

    Es gilt das Mehraugen-Prinzip
    Hinzu komme, dass stets ein Mehraugen-Prinzip gelte. „Gerade bei planbaren Operationen, wie dem Einsatz künstlicher Knie- oder Hüftgelenke, werden die Patienten in der Regel von einem niedergelassenen Facharzt ins Krankenhaus überwiesen. Und auch im Krankenhaus selbst, entscheidet ein Team von Ärzten über eine Operation“, so der Geschäftsführer des Klinikverbunds Hessen.

    Gezielte Kampagne
    Wie schon bei dem im Frühjahr dieses Jahres vom GKV-Spitzenverband präsentierten Gutachten, vermutet der Klinikverbund Hessen hinter der aktuellen AOK-Studie eine gezielte Kampagne, um von den Milliardenüberschüssen der Krankenkassen abzulenken und die Politik in ihrem Sinne zu beeinflussen. Dass mit Studien wie dem AOK-Krankenhaus-Report 2013 massiv die Bevölkerung verunsichert wird, um deren Wohl es doch vermeintlich geht, sei unverantwortlich und müsse sofort aufhören, fordert Hartjes. Stattdessen sollte man lieber gemeinsam an Lösungen für ein qualitativ-hochwertiges, aber gleichzeitig wirtschaftlich-effizientes Gesundheitssystem arbeiten. „Wir sitzen doch alle in einem Boot. Unsere Patienten sind die Versicherten der Krankenkassen. Um sie geht es. Für sie haben wir eine Verantwortung – und zwar alle beide“, so Hartjes abschließend.

    Der Klinikverbund Hessen ist die Interessensvertretung von 34 leistungsfähigen Akut-und Rehabilitationskliniken in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft mit rund 12.000 Betten. Der Klinikverbund versorgt jährlich mehr als 470.000 stationäre und 800.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Mit einem hochwertigen Behandlungsangebot von der stationären Grundversorgung über Pflege, der Notfallversorgung und Reha bis zur Spitzenmedizin bildet der Verbund das Rückgrat der Krankenhausversorgung in Hessen. www.klinikverbund-hessen.de

    Gesellschafter des Klinikverbundes Hessen: Gesundheitszentrum Odenwaldkreis GmbH, Gesundheitszentrum Wetterau gGmbH, GPR Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim gGmbH, Hochtaunus-Kliniken gGmbH, HSK, Dr. Horst Schmidt Kliniken GmbH, Kerckhoff-Klinik GmbH, Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH, Klinikum Bad Hersfeld GmbH, Klinikum Frankfurt Höchst GmbH, Klinikum Fulda gAG, Kreisklinik Groß-Gerau GmbH, Kreiskliniken des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Kreiskrankenhaus Bergstraße gGmbH, Kreiskrankenhaus des Vogelsbergkreises in Alsfeld GmbH, Kreiskrankenhaus Frankenberg gGmbH, Kreiskrankenhaus Weilburg gGmbH, Lahn-Dill-Kliniken GmbH, Main-Kinzig-Kliniken gGmbH, Stadtkrankenhaus Korbach gGmbH, Stiftung Hospital zum heiligen Geist, Universitätsklinikum Frankfurt am Main, Vitos Weilmünster gGmbH

    Quelle: Klinikverbund Hessen
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  • VKD: Kampagne gegen die Krankenhäuser ist unverantwortlich

    11. Dezember 2012

    Berlin, d. 7. Dezember 2012. Wieder einmal stellt eine große Krankenkasse die Krankenhäuser dieses Landes pauschal an den Pranger. Angeblich operieren sie viele ihrer Patienten völlig unnötig, nur des Geldes wegen. Der Pressesprecher des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD), Peter Asché, sagt dazu: "Die Zahl der behandelten Patienten in vielen Krankenhäusern steigt an. Das ist eine Tatsache. Es gibt dafür aber eine ganze Reihe von Ursachen. Die Gründe sind nicht so simpel, wie es die AOK und ihr Wissenschaftliches Institut die Öffentlichkeit weismachen wollen."

    Aus Sicht des VKD spielen vor allem folgende Gründe für den Anstieg der Behandlungszahlen insgesamt und auch bestimmter Operationen eine Rolle: ... [gelesen: hier]

    Quelle: VKD
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  • Resolution der KGNW-Mitgliederversammlung: NRW-Kliniken fordern nachhaltige Krankenhausfinanzierung

    11. Dezember 2012

    „Im Kern müssen die Krankenhäuser von der Politik in die Lage versetzt werden, ohne die Erbringung von Mehrleistungen tariflich gebundene Gehälter an ihre Beschäftigten zahlen zu können ohne negative Jahresabschlüsse hinnehmen zu müssen“, erklärte Dr. Hans Rossels, Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen. Auf ihrer Mitgliederversammlung am 6. Dezember 2012 in Neuss haben die rund 400 NRW-Kliniken einstimmig eine Resolution verabschiedet, in der sie von den Politikern in Bund und Land dringend eine nachhaltige und verlässliche Krankenhausfinanzierung fordern. Ansonsten sei die qualitativ hochwertige und wohnortnahe Krankenhausversorgung in Nordrhein-Westfalen massiv bedroht.  ... [gelesen: hier]

    Quelle: KGNW
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  • LAOH: AOK-Krankenhaus-Report 2013 - Nur ein Ablenkungsmanöver der Krankenkassen

    11. Dezember 2012

    Der Verband von operativ und anästhesiologisch tätigen niedergelassenen Fachärzten in Deutschland e.V. (LAOH) äußert erhebliche Zweifel an den Ergebnissen des AOK-Krankenhaus-Reports 2013, wonach in deutschen Kliniken angeblich aus rein wirtschaftlichen Gründen vermehrt medizinisch unnötige Eingriffe durchgeführt würden. Vielmehr erwecke der Report den Eindruck, als versuchten die Kassen so von den Milliardenüberschüssen abzulenken, die sie 2012 erwirtschaftet haben, an denen sie ihre Versicherten jedoch nur unzureichend teilhaben lassen.

    „Es ist auffällig, dass der Report nur zwei Tage nach Bekanntwerden der aktuellen Krankenkassenüberschüsse veröffentlicht wird“, so Dr. med. Thomas Wiederspahn-Wilz, 1. Vorsitzender des LAOH. Erst am Mittwoch, den 5. Dezember 2012, hatte das Bundesgesundheitsministerium seinen Zwischenbericht für die ersten drei Quartale der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) veröffentlicht. Demnach erzielten die Kassen bis Ende September bereits Überschüsse von etwas mehr als vier Milliarden Euro.

    Ebenfalls auffällig sei, dass die Studie vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) herausgegeben wurde.

    Den Anstieg an Operationen sieht Wiederspahn-Wilz, wie auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft, vielmehr in der Demographie- und Morbiditätsentwicklung sowie dem medizinischen Fortschritt begründet. „Die modernen Diagnose-, Operations- und Narkoseverfahren ermöglichen es uns heute, Krankheiten zu erkennen und zu behandeln, die früher weder diagnostiziert noch therapiert werden konnten“, erklärt Wiederspahn-Wilz.

    Der LAOH fordert ein Ende der Diffamierung von Ärzten. Stattdessen sollte man gemeinsam an Lösungen für ein qualitativ-hochwertiges aber gleichzeitg kostengünstiges Gesundheitssystem arbeiten. Beispielsweise biete die „Integrierte Versorgung“ einen erprobten und erfolgreichen Weg, im Gesundheitswesen Kosten ohne Verzicht auf medizinische Qualität zu sparen. Durch die bei der integrierten Versorgung optimale Verzahnung des Behandlungsprozesses der Patienten vom Erstgespräch bis zur Nachsorge würden Doppeluntersuchungen und Wartezeiten vermieden und so die Dauer der Krankheit drastisch verkürzt, was wiederum Kosten spart. „Einige Krankenkassen haben die Vorteile der integrierten Versorgung auch bereits erkannt“, so Wiederspahn-Wilz. „Beispielsweise arbeiten wir in diesem Bereich bereits sehr gut mit den Betriebskrankenkassen, der DAK und der KKH zusammen“, so Wiederspahn-Wilz. „Aber es könnten natürlich noch mehr Patienten davon profitieren, wenn sich noch weitere Kassen an diesem Konzept beteiligen würden.“

    Der Verband von operativ und anästhesiologisch tätigen niedergelassenen Fachärzten in Deutschland e.V. ist ein Zusammenschluss von operativ tätigen Anästhesisten und Operateuren in ganz Deutschland. Pro Jahr operieren diese Fachärzte mehr als 150.000 Patienten erfolgreich ambulant. Ziel des Verbandes ist die Förderung und Verbreitung des Wissens und der Forschung auf dem Gebiet des ambulanten Operierens im Interesse seiner Mitglieder und der Patienten.

    Quelle: LAOH
  • MIW

    Uelzen: Land födert 7 Kliniken mit insgesamt 2 Millionen Euro

    11. Dezember 2012

    Niedersachsen beschließt verstärkte Förderung für die medizinische Versorgung im Landkreis Uelzen. Davon profitieren
    sieben Kliniken ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Brandenburg passt die Profile der Krankenhäuser dem veränderten Bedarf an

    10. Dezember 2012

    Gegenwärtig werden im Rahmen der Fortschreibung des 3. Krankenhausplanes, flankiert von der Anpassung der Krankenhausfinanzierung, die medizinisch notwendigen Leistungen in der gebotenen Qualität angepasst ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Die Linke: Fallpauschalensystem muss auf den Prüfstand

    8. Dezember 2012

    "Der Verdacht liegt nahe, dass zu viel operiert wird. Das Finanzierungssystem honoriert nicht die beste Medizin, sondern den höchsten Profit", sagt Harald Weinberg, Obmann der LINKEN im Gesundheitsausschuss, mit Blick auf den AOK-Krankenhausreport. Weinberg weiter: ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • DKG

    Rekordüberschüsse der Krankenkassen widerlegen Kassenrhetorik zu Lasten der Krankenhäuser

    6. Dezember 2012

    Zur Entwicklung der GKV-Finanzen im 1. bis 3. Quartal 2012 erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum:

    "Angesichts der Rekord-Überschüsse der Krankenkassen nehmen die Kürzungen zu Lasten der stationären Patientenversorgung in Höhe von 1 Milliarde Euro geradezu groteske Formen an. Die den Kliniken weiterhin bevorstehenden Kürzungen in Höhe von 750 Millionen Euro in den nächsten beiden Jahren sind durch nichts mehr gerechtfertigt. Zudem widerlegen die erneut steigenden Rücklagen der Krankenkassen, dass deren seit Jahren behaupteten Ausgaben-steigerungen für die Kliniken so nicht zutreffen. Im Vergleich zu den Erwartungen der Kassen noch aus dem ersten Quartal 2012 liegen sie aktuell um 600 Millionen Euro deutlich niedriger. Zudem kann angesichts einer Inflationsrate von über 2 Prozent bei 3,3 Prozent Leistungszuwachs der Kliniken nicht von einem außergewöhnlichen Mengenzuwachs gesprochen werde." ... [gelesen: hier]

    Quelle: DKG e.V.
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  • MIW

    Unterfranken: 17,3 Millionen Euro Fördergelder für Krankenhäuser

    5. Dezember 2012

    Unterfranken hat für 36 Krankenhäuser Fördermitteln in Höhe von 17,3 Millionen Euro als sogenannte Jahrespauschalen für das Jahr 2012 bewilligt ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Lauterbachs Vorstellungen zu Kliniken sind gefährlicher Unfug

    4. Dezember 2012

    Zur Stellungnahme des SPD-Politikers Karl Lauterbach in der Süddeutschen Zeitung vom 30.11.2012 erklärt Bernhard Ziegler, Vorsitzender des Interessenverbandes kommunaler Kliniken in Deutschland e.V., im Gespräch mit kma-online:

    "Karl Lauterbach spielt mit dem Feuer, wenn er Kliniken nebulös als Sicherheitsrisiko bezeichnet. Er untergräbt damit weiter das Vertrauen der Patientinnen und Patienten. Herr Lauterbach sollte Ross und Reiter nennen oder besser schweigen. Deutsche Krankenhäuser leisten hervorragende Arbeit unter extrem schwierigen Bedingungen. Dass es immer wieder zu Problemen kommt, ist heute nicht anders als vor der Einführung von Fallpauschalen als Abrechnungsgrundlage. Mit der Einführung des DRG-Systems hat jedoch die Politik einen Anreiz zu Mengenausweitungen geliefert, den sie nun beklagt. Das ist billig.
    Wo ein Risiko gesehen wird, sollte es benannt und behoben werden. Qualitätssysteme sind ein sinnvolles Instrument. Allerdings kann das beste Instrument keinen perfekten Ton spielen, wenn die Partitur nicht stimmt und das Orchester Dirigenten vorgesetzt bekommt, die selbst nicht Musik studiert haben oder die Musik als Mittel zum Zweck eigener Profilierung verstehen.

    Deutschland braucht eine Gesundheitspolitik mit Verstand und Leidenschaft. Der Verstand führt zur zwangsläufigen Erkenntnis, dass Wettbewerb, wenn er gewünscht ist, nicht mit festgesetzten Preisen zu haben ist. Im Markt ist die freie Preisgestaltung ein Hauptwerkzeug für Anbieter, um Qualitätsleistungen erbringen zu können. Die Politik will es so, dass Kliniken ihre Preise nicht selbst bestimmen dürfen. Dann darf sie sich nicht beschweren, dass unbestrittene Mängel in der Finanzierung vereinzelt auch zu Mängeln in der Leistung führen, sondern sollte ihre Verantwortung erkennen.

    Leidenschaftliche Gesundheitspolitiker jedoch erkennen, dass das Gesundheitswesen eine Aufgabe der Daseinsvorsorge ist, die nicht marktwirtschaftlich zu kalkulieren ist. Alle Bürger haben ein Recht auf angemessene Versorgung im Gesundheitsbereich. Der Staat muss für diese Versorgung eine angemessene Finanzierung sicherstellen. Genau da aber hat die Politik seit Jahren - und unabhängig von der Frage welche Partei die Regierung stellt - nicht den Mut zu tragfähigen Entscheidungen.
    Die deutschen Krankenhäuser sind es leid, Prügelknabe für politische Schaukämpfe zu spielen. Ich fordere Herrn Lauterbach auf, seine Energie in die Sicherstellung einer gesunden finanziellen Basis für Krankenhäuser in Deutschland zu investieren. Das ist seine Aufgabe. Die Krankenhäuser kennen ihre."

    Interessenverband Kommunaler Krankenhäuser e.V. 

    Quelle: medinfoweb.de
  • MIW

    SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach fordert umfassende Krankenhaus-Reform

    3. Dezember 2012

    Mengenausweitungen und die großen Unterschiede in der Qualität zwingen den Gesetzgeber sofort handeln. Dazu schlägt Lauterbach vor, qualitativ besonders gut arbeitende Kliniken , mit Zuschlägen auf die Fallpauschalen zu belohnen ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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