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Gesundheitspolitik

Michael Thieme
  • Welche Positionen nehmen die Selbstverwaltungspartner zu den gesundheitspolitischen Fragestellungen ein?

  • Welche neuen Gesetze treten wann in Kraft?

  • Welche politischen Tendenzen beeinflussen die Gesundheitsökonomie?

  • Gibt es Neuigkeiten aus der Opposition?

Alle politischen Fragen sind auch Fragen der Zukunft. Hier hat alles Platz, vom Gerücht bis zum Gesetz. Themen wie Integrierte Versorgung, Gesundheitsreformen, Disease Management, allgemeine Gesetze und Hygiene sind nur ein geringer Ausblick dieser großen Rubrik.

  • MIW

    Kliniken erwarten 2013 große Finanzierungsprobleme

    5. Oktober 2012

    Auf Initiative Bayerns fasste der Bundesrat in seiner Sitzung am 21. September 2012 einen Beschluss zur Weiterentwicklung des Vergütungsrechts für Krankenhäuser ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    BMG berät Griechenland bei Klinik-Fallpauschalen

    5. Oktober 2012

    Die griechische Regierung erhält bei der Umsetzung eines landesweiten DRG-Systems in Krankenhäusern Unterstützung durch das Bundesgesundheitsministerium ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Der Fehler liegt im System

    5. Oktober 2012

    Unter der Personalnot und der hohen zeitlichen Inanspruchnahme der Klinikbeschäftigten, haben in erster Linie die Patienten zu leiden ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Verbandsdirektor BWKG sieht Fehler im System

    24. September 2012

    Trotz nachgewiesener Effizienz können mehr als die Hälfte der Kliniken in Baden Württemberg keine Überschüsse erzielen ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Sozialministerin Altpeter sieht die zunehmende Privatisierung im Krankenhausbereich kritisch

    21. September 2012

    Die gute Krankenhausversorgung in Baden-Württemberg werde ganz wesentlich von der Trägervielfalt und den starken öffentlichen Trägern geprägt ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Bettenbedarf in Hamburger Kliniken steigt

    20. September 2012

    Obgleich die Verweildauer in den Krankenhäusern mit Ausnahme der Kinderheilkunde weiter sinkt, muss das Versorgungsangebot in den Hamburger Krankenhäusern den gestiegenen Bedarf angepasst werden ... [gelesen: hier]

     

    Quelle: medinfoweb.de
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  • BMG

    Verordnung zur Datentransparenz in Kraft getreten

    20. September 2012

    Die Verordnung zur Umsetzung der Vorschriften über die Datentransparenz im Gesundheitswesen (Datentransparenzverordnung) ist gestern im Bundesgesetzblatt verkündet worden und ist heute in Kraft getreten. Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) wird als öffentliche Stelle die Aufgaben der Datentransparenz wahrnehmen und die Daten für die Nutzungsberechtigten aufbereiten. Die Verordnung setzt die mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz neu gefassten gesetzlichen Vorgaben zur Datentransparenz um.

    Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr zeigte sich zufrieden: „Mit der Verordnung legen wir den Grundstein für die Nutzung ausgewählter Leistungs- und Abrechnungsdaten der Krankenkassen insbesondere für Analysen des Versorgungsgeschehens im Rahmen der Versorgungsforschung und für Steuerungsaufgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung. Unter Gewährleistung eines hohen Datenschutzniveaus wird die Aufbereitung dieser Daten entscheidend zur Weiterentwicklung des Versorgungssystems beitragen. Der nun beginnende Aufbau der hierzu erforderlichen Infrastruktur beim DIMDI ist ein erster Schritt, dem weitere folgen sollen.“

    Die Basis für die Datentransparenz bilden Daten, die das Bundesversicherungsamt dem DIMDI übermittelt. Es handelt sich um ausgewählte Daten zu ambulanten und stationären Behandlungen der Versicherten sowie zu Arzneimittelverordnungen. Das Bundesver-sicherungsamt erhält diese von den Krankenkassen bereits in verschlüsselter Form zur Durchführung des Risikostrukturausgleichs der Krankenkassen. Diese Daten werden unter Wahrung eines hohen Datenschutzniveaus erneut verschlüsselt und auf Antrag der Nutzungsberechtigten vom DIMDI aufbereitet. Die Aufbereitung der Daten erfolgt durch das DIMDI stets so, dass eine Identifizierung von Versicherten ausgeschlossen ist.

    Mit den Daten lassen sich z.B. die Häufigkeit bestimmter Diagnosen und die Verordnung bestimmter Arzneimittel bei diesen Diagnosen ermitteln und z. B. altersbezogen darstellen.

    Nutzungsberechtigt sind insbesondere der Spitzenverband Bund der Krankenkassen, die Kassenärztlichen Bundesvereinigungen, der Gemeinsame Bundesausschuss, Interessenvertretungen der Patienten und der Leistungserbringer auf Bundesebene sowie Institutionen der Forschung und Gesundheitsberichterstattung.

    Die Nutzungsberechtigten dürfen die Daten für die im Gesetz (§ 303e Absatz 2 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch) vorgesehenen Zwecke nutzen. Hierzu gehören die Wahrnehmung von Steuerungsaufgaben durch die Kollektivvertragspartner, die Verbesserung der Qualität der Versorgung, Analysen des Versorgungsgeschehens, die Planung von Leistungsressourcen und die Unterstützung politischer Entscheidungsprozesse zur Weiterentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung. Für die Aufbereitung von Daten durch das DIMDI können Nutzungsgebühren anfallen.

    Der Aufbau der Infrastruktur beim DIMDI ist ein erster Schritt zur Verbesserung der Datentransparenz im Gesundheitswesen. Für die Weiterentwicklung ist die Überarbeitung der rechtlichen Vorgaben vorgesehen. Hierzu wird das DIMDI bis Ende 2015 einen Bericht über die gewonnenen Erfahrungen erstellen.

     

    Quelle: BMG - Bundesministerium für Gesundheit
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  • MIW

    Hessens Sozialminister plant kommunale Klinik-Verbund

    18. September 2012

    Zur Lösung der finanziellen Probleme vieler kommunale Krankenhäuser schlägt Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) deren Zusammenschluss in einem Zweckverband und die Gründung einer Stiftung vor  ... [gelesen: hier  und hier  und hier]

    Hessen: "Konzern öffentliche Krankenhäuser" ... [gelesen: hier]

    Finanzierungsfrage der Kliniken bleibt unbeantwortet ... [gelesen: hier]

    Privatisieren oder Kooperieren ... [gelesen: hier]


    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Leitende Ärzte fordern von der Politik eine Kurskorrektur

    17. September 2012

    Immer mehr Krankenhausärzte warnen vor der Ökonomisierung der Kliniken und fordern von der Politik Kurskorrekturen ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • Ärzteprotest im Streit um Einkünfte – Ärzte erhalten erheblich weniger Lohn für einen Hausbesuch als der Klempner

    13. September 2012

    RHEINISCHE FACHHOCHSCHULE KÖLN

    (Köln) - Im Honorarstreit mit den gesetzlichen Krankenkassen wollen die niedergelassenen Ärzte und ihre Verbände den Druck erhöhen. Protestaktionen sollen in den nächsten Tagen anlaufen. Hintergrund ist der seit Wochen tobende Streit zwischen Ärzten und Kassen um die Vergütung für die rund 150 000 niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hatte einen Schlichterbeschluss, wonach die Honorare um knapp ein Prozent gestiegen wären, abgelehnt und dagegen beim Landessozialgericht Berlin-Brandenburg geklagt. Die Ärzte fordern mehr.

    “Die vorgeschlagene Steigerung von unter einem Prozent beschreibt eine Geringschätzung der ärztlichen Arbeit und spiegelt keineswegs die hohe Arbeitsbelastung und den Zeitaufwand des Praxisalltags wider“, meint Dr. Annette Grittern, die als Internistin ihre Patienten im ländlichen Dremmen bei Heinsberg (NRW) hausärztlich versorgt. Viele ihrer Patienten sind alt und chronisch krank, leiden an Altersdemenz, werden Zuhause oder im Heim gepflegt. Da bleibt es nicht aus, dass sich die Ärztin regelmäßig 54 Stunden in der Woche um ihre Patienten kümmert. An den Wochenenden macht sie Praxisadministration und Fortbildung. Im Quartal kommt sie auf 150 Hausbesuche, diese durchaus auch nachts. „Die Komplexität der Koordination einer guten medizinischen Betreuung eines schwerkranken älteren Menschen kann sich kaum einer vorstellen“, ärgert Dr. Annette Grittern. Das fängt bei der langwierigen Zusammenarbeit mit Fachärzten, Kliniken, Heimen oder Pflegern an. Aber auch Angehörige oder Pflegedienste müssen angeleitet und informiert werden. Die Hilfsmittel müssen kontrolliert werden. „Wenn ich beim Hausbesuch sehe, dass der Rollator falsch eingestellt ist, muss ich halt selber Hand anlegen“, sagt die Ärztin. Und wie in Zukunft die gestiegenen Tarifkosten für Löhne, Mieten, Energie oder neue Geräte gedeckt werden sollen, wissen sie und viele Ärzte auch nicht.

    Ob Ärzte einer krebserkrankten Patientin eine schlechte Nachricht überbringen, Hilfen aufzeigen, die seitens der Praxis einen enormen administrativen Aufwand erfordern, einem Schwerkranken und seiner Familie während eines Hausbesuchs Trost spenden - dafür gibt es nur eine geringe Pauschale - egal wie lang und oft das Gespräch ist.

    Bei den derzeitigen Honorar-Verhandlungen hält Professor Dr. med. Rainer Riedel, der den Masterstudiengang Medizinökonomie an der Rheinischen Fachhochschule (RFH) in Köln leitet, es für angebracht, wenigstens die Kostensteigerungen bei Personal- und Sachkosten auszugleichen. "Und dafür ist mindestens eine Honorarerhöhung von 1,5 Prozent nötig." Für Riedel ist klar, dass bei 200 unbesetzten Hausarzt-Praxen in Deutschland, die "Facharztrichtung Hausarzt" attraktiver gemacht werden muss, damit die Versorgung gewährleistet bleibt.

    "Natürlich hängt der Verdienst eines niedergelassenen Arztes unter anderem auch davon ab, ob und wie viele Privatpatienten er hat", gibt Rainer Riedel zu bedenken. „Obwohl niedergelassene Ärzte ein unternehmerisches Risiko tragen und im Schnitt 55 Stunden pro Woche arbeiten, verdienen viele weniger als ein Oberarzt im Krankenhaus“, führt Riedel aus.

    Doch welche Vergütung ist für eine umfangreiche ärztliche Patientenbetreuung angemessen? Von einem Hausarzt werde in der Regel erwartet, dass er jederzeit, nachts und am Wochenende seinen Patienten auch zu Hause behandelt. "Mit etwa 21 Euro pro Hausbesuch bekommt ein Hausarzt aber weniger als der Klempner, der ins Haus kommt, um den tropfenden Wasserhahn zu reparieren“, sagt Riedel. Das dürfe eigentlich nicht sein.

    „Die von der KBV geforderten elf Prozent sind sicherlich eine Maximalforderung der Ärzte, die vor allem politisch zu erklären ist“, sagt der Leiter des RFH-Masterstudiengangs Medizinökonomie. „Die Honorarerhöhung sollte aber auch mindestens den Anstieg der Praxiskosten decken.“ Das sei beim bisher vorgeschlagenen Kompromiss von 0,9 Prozent nicht der Fall.

    Riedel befürchtet, dass sich  die Versorgung unserer Patienten durch die angestrebte Maßnahme verschlechtert. Wenn es eine gute Versorgung mit Haus- und Fachärzten geben solle, dürfe die Tätigkeit in der Praxis nicht noch unattraktiver gemacht werden.

    Kontakt: Prof. Dr. med. Rainer Riedel, Leiter Masterstudiengang Medizinökonomie, Rheinischen Fachhochschule Köln, Schaevenstr. 1a/b, 50676 Köln, Telefon 0221 - 20 30 26 72. Weitere Infos: www.rfh-koeln.de

    Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe
    Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH,
    Schaevenstraße 1,
    50676 Köln
    Tel.: 0221/20 30 20
    www.rfh-koeln.de

    --
    Mit freundlichen Grüßen / Best regards
    Beatrix Polgar-Stüwe M.A.
    Redaktionsbüro
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    Mobil: 0171/47 75 960
    mail@Polgar-Stuewe.de
    www.polgar-stuewe.de

    Quelle: Rheinische Fachhochschule Köln
  • MIW

    Diakonie attackiert scharf die Entgeltreform der Psychiatrie

    11. September 2012

    Die Entgeltreform psychiatrische Kliniken erfährt durch die Diakonie eine scharfe Ablehnung ... [gelesen: hier]

     

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Saarländischen Krankenhausgesellschaft (SKG) fordert Überschüsse der Krankenkassen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung einzusetzen

    6. September 2012

    Angesichts steigender Überschüsse der Kassen und im Vergleich dazu nur mäßig gestiegener Kosten für die Krankenhaus-Leistungen treffen die Sparmaßnahmen bei den Kliniken auf immer weniger Verständnis  ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Frühe Nutzenbewertung: G-BA Vorsitzender zieht positive Zwischenbilanz

    4. September 2012

    Kritik am Verfahren haltlos und durch Bewertungspraxis widerlegt
    Berlin, 3. September 2012 – Zwanzig Monate nach Einführung der frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln hat der unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Josef Hecken, eine positive Zwischenbilanz des Verfahrens gezogen. Zugleich wies er den Vorwurf von Unternehmen und Interessensvertretern der pharmazeutischen Industrie als haltlos zurück, die Bewertungen des G-BA verzögerten oder verhinderten in Deutschland die Versorgung von Patienten mit innovativen Präparaten ... [gelesen: hier]

     

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Krankenhäuser in Sachsen-Anhalt fordern mehr Mittel für Investitionen

    4. September 2012

    Die Kliniken Sachsen-Anhalts fordern vom Land mehr Geld für Investitionen. Sonst sei man gezwungen, Kassengelder für die Betriebskosten umzulenken ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    CDU Leitantrag zum Bundesparteitag 2012 ohne "Gesundheit"

    31. August 2012

    CDU verzichtet im Leitantrag zum diesjährigen Bundesparteitag auf das Thema "Gesundheit". Offensichtlich sind die knapp 5 Millionen Arbeitnehmer in der Gesundheitswirtschaft der CDU nicht ganz so wichtig ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Organspende soll künftig besser kontrolliert werden

    28. August 2012

    Um Manipulationen bei der Organvergabe in Zukunft zu verhindern, sollen künftig je drei Personen über die Aufnahme von Patienten in Wartelisten entscheiden  ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Aufent­halts­dauer im Kran­ken­haus 2011 durch­schnitt­lich 7,7 Tage

    27. August 2012

    WIESBADEN – Der Aufenthalt im Krankenhaus dauerte im Jahr 2011 durchschnittlich 7,7 Tage, im Jahr 2010 waren es noch 7,9 Tage. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse der Krankenhausstatistik weiter mitteilt, wurden im Jahr 2011 insgesamt 18,3 Millionen Patientinnen und Patienten stationär im Krankenhaus behandelt. Das waren rund 300 000 Fälle mehr als 2010 (+ 1,6 %).  ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • BMG

    BMG: Fortschritte für die Krebsbekämpfung

    23. August 2012

    Kabinett beschließt das Gesetz zur Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung und zur Qualitätssicherung durch klinische Krebsregister

    Zu dem heute beschlossenen Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung und zur Qualitätssicherung durch klinische Krebsregister (Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz) erklärt Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr: „Mit den vorgelegten Regelungen werden richtungweisende strukturelle Maßnahmen zur Verbesserung der Krebsfrüherkennung und der Qualität in der onkologischen Versorgung auf den Weg gebracht. Diese Schritte sind notwendig, da Deutschland wie vergleichbare Industrienationen angesichts des demographischen Wandels vor wachsenden Herausforderungen in der Krebsbekämpfung steht. Eine Krebsfrüherkennung, die dem wissenschaftlichen Erkenntnisstand entspricht, und eine Qualitätssicherung der onkologischen Versorgung durch klinische Krebsregister sind deshalb unverzichtbar, um bei der Bekämpfung von Krebserkrankungen weitere Fortschritte zu erzielen.“

    Ausgangspunkt für den Gesetzentwurf ist der Nationale Krebsplan, den das Bundesministerium für Gesundheit im Juni 2008 gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren initiiert hat. Ziel ist ein effektives, aufeinander abgestimmtes und zielorientiertes Handeln bei der Bekämpfung von Krebs. Der Gesetzentwurf greift zwei zentrale Bereiche der Empfehlungen des Nationalen Krebsplans auf, in denen gesetzgeberischer Handlungsbedarf besteht:

    Angesichts der deutlich steigenden Zahl von Krebsneuerkrankungen gewinnt die Krebsfrüherkennung eine zunehmende Bedeutung. Leider wird das bestehende breite Krebsfrüherkennungsangebot in Deutschland von den Bürgerinnen und Bürgern nur unzureichend wahrgenommen. Durch das Gesetz sollen daher die Strukturen, die Reichweite, Wirksamkeit und Qualität der bestehenden Krebsfrüherkennungsangebote nachhaltig verbessert werden. Um die Menschen besser zu erreichen, sollen diese künftig persönlich zur Krebsfrüherkennung eingeladen werden. Gleichzeitig wird die Information über Krebsfrüherkennung verbessert und eine stringente Qualitätssicherung und Erfolgskontrolle der Krebsfrüherkennungsprogramme eingeführt.

    Im zweiten Schwerpunkt sieht der Gesetzentwurf vor, dass die Länder flächendeckend klinische Krebsregister mit einem festgelegten Aufgabenprofil einrichten. Zu deren Aufgaben gehören insbesondere die möglichst vollzählige Erfassung und Auswertung der Daten über das Auftreten, die Behandlung und den Verlauf von Krebserkrankungen in der ambulanten und stationären Versorgung. Damit kann die Qualität der onkologischen Versorgung in allen Behandlungsphasen sektorenübergreifend darge-stellt, bewertet und verbessert werden. Da die klinischen Krebsregister der Quali-tätssicherung dienen, werden sie zukünftig überwiegend aus Mitteln der gesetzlichen Krankenversicherung finanziert. Hierfür hat der Spitzenverband Bund der Kranken-kassen Fördervoraussetzungen zu bestimmen, die Mindeststandards für die Arbeit der klinischen Krebsregister absichern.

    Weitere Informationen sowie den Gesetzentwurf finden Sie: hier


    Quelle: BMG - Bundesministerium für Gesundheit
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  • MIW

    BNC: Diffamierende Angriffe gegen Ärzte sollen von eigenen Problemen ablenken

    21. August 2012

    Hamburg, 20. August 2012. Das Bundesversicherungsamt (BVA) hat in seinem Tätigkeitsbericht 2011 das Verhalten der gesetzlichen Krankenkassen im Umgang mit Beitragsgeldern, Versicherten und Leistungserbringern scharf kritisiert. Da werden Patienten Leistungen vorenthalten, Ärzte zur Manipulation von Abrechnungsdaten genötigt und neue Versicherte mit zweifelhaften Therapieangeboten geködert, deren Wirksamkeit nicht wissenschaftlich erwiesen ist. BNC-Präsident Dr. Dieter Haack meint hierzu: „Für uns als niedergelassene Ärzte ist der BVA-Tätigkeitsbericht eine gewisse Genugtuung. Denn in den vergangenen Wochen haben die Kassen mit den Fingern auf uns Ärzte gezeigt und uns vorgeworfen, unnötig zu operieren und unseren Patienten überflüssige Selbstzahlerleistungen aufzuschwatzen. Ganz offensichtlich waren diese pauschalen Diffamierungen nur Versuche, vom eigenen Fehlverhalten abzulenken.“

    „Die gesetzlichen Krankenkassen horten Milliarden, die nie in die Versorgung von Patienten fließen“, kritisiert Haack weiter, „stattdessen verschwenden sie die Beiträge ihrer Versicherten unter anderem für dubiöse Gutachten, mit denen sie ihre ärztefeindliche Argumentation untermauern wollen. Diese Gutachten erscheinen natürlich immer pünktlich vor Ereignissen wie dem Deutschen Ärztetag oder dem Beginn der Honorarverhandlungen zwischen Ärzten und Krankenkassen.“ Tatsächlich hält die von den Kassen geforderte Absenkung der Ärztehonorare über einen niedrigeren Orientierungswert einer einfachen betriebswirtschaftlichen Überprüfung nicht stand.

    Haack berichtete: „Als niedergelassener Arzt steht man diesen Anfeindungen hilflos gegenüber und wundert sich letztlich nicht mehr, dass man keinen Nachfolger findet. Wir arbeiten 52 Stunden pro Woche, bekommen nach jahrelangem Studium und Tätigkeit im Krankenhaus nur einen Stundenlohn von 27 Euro, können aufgrund fehlender Liquidität nicht mehr in unsere Praxen investieren und bekommen etwa 20 Prozent unserer ärztlichen Leistungen wegen Budgetierung gar nicht vergütet.“ Der BNC-Präsident sprach sich eindeutig dafür aus, wo immer möglich Kosten im Gesundheitswesen einzusparen. „Doch die wichtigste Frage beim Thema Sparzwang lautet doch: Brauchen wir in Deutschland wirklich 145 Krankenkassen mit jeweils eigenen Vorständen, entsprechender Infrastruktur und großzügigen Werbeetats?“

    Der BNC ist der Berufsverband der freiberuflichen Chirurgen in Deutschland, deren Interessen er durch einen Bundesvorstand sowie 25 regionale Landesverbände (ANC) vertritt. Er engagiert sich für die Aus- und Weiterbildung seiner Mitglieder und setzt sich für eine Förderung der ambulanten chirurgischen Behandlung sowie des interdisziplinären Austauschs ein. Der Verband führt hierzu auf Bundesebene den Dialog mit Politikern, Krankenkassen, Wirtschaft und anderen Berufsverbänden.

     

    Quelle: medinfoweb.de
  • MIW

    Jens Spahn (CDU) besucht St.-Marien-Hospitals Lünen

    21. August 2012

    Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, erfuhr bei seinem Besuch im St.-Marien-Hospitals Lünen von den Personal- und Finanznöten ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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