GKV-Spitzenverband: Krankenhäuser erhalten 2027 mindestens 6,6 Milliarden Euro mehr

Mindestens 6,6 Milliarden Euro zusätzlich erhalten die Krankenhäuser 2027 von den gesetzlichen Krankenkassen. Der GKV-Spitzenverband weist Kürzungsvorwürfe dennoch als unbegründet zurück…

25. August 2026
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Der GKV-Spitzenverband widerspricht der Darstellung, das Beitragssatzstabilisierungsgesetz führe zu Kürzungen im Krankenhausbereich. Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Stefanie Stoff-Ahnis erwartet für 2027 mindestens 6,6 Milliarden Euro zusätzlich für die Krankenhäuser.

Das im Sommer 2026 verabschiedete Beitragssatzstabilisierungsgesetz schreibt vor, dass die gesetzliche Krankenversicherung ab 2027 nur noch so viel ausgeben darf, wie sie durch Beiträge von Versicherten und Arbeitgebenden einnimmt. Das Gesetz betrifft alle GKV-Ausgabenbereiche, also auch die Krankenhäuser.

Stoff-Ahnis kritisierte im Gespräch mit der Rheinischen Post, dass Krankenhausvertreter trotz eines Einnahmeanstiegs von 5,5 Prozent von Kürzungen sprechen. Das Gesetz begrenze lediglich den Ausgabenanstieg, bedeute aber weder eine Null- noch eine Minusrunde.

Die stellvertretende Vorstandsvorsitzende betonte, die Mittel reichten aus, um die Versorgung zu sichern, Pflegekräfte und Ärzteschaft angemessen zu bezahlen und den Strukturwandel anzugehen. Sie forderte die Krankenhäuser auf, notwendige Veränderungen nun aktiv umzusetzen, um die Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten zu verbessern.

Quelle:
gkv-spitzenverband.de

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