Heike Senge wirbt im Kölner Pflegetalk für mehr politisches Engagement der Pflege

Politisches Engagement kann der Pflege aus Sicht von Heike Senge mehr Einfluss verschaffen und dazu beitragen, Arbeitsbedingungen sowie Versorgung trotz langsamer Entscheidungsprozesse nachhaltig zu verbessern…

8. April 2026
  • Pflege
  • Politik

Politisches Engagement ist aus Sicht von Heike Senge ein zentraler Weg, um in der Pflege echte Veränderungen zu erreichen. Im Kölner Pflegetalk betont sie, dass die Pflege als größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen noch immer zu wenig Einfluss auf politische Entscheidungen hat.

Im Hintergrund stehen bekannte Probleme im Gesundheitswesen. Krankenhäuser schließen, Arzttermine sind schwer zu bekommen und besonders im ländlichen Raum verschärft sich der Versorgungsmangel. Gleichzeitig prägen Fachkräftemangel, steigender Versorgungsbedarf und strukturelle Defizite den Alltag in der Pflege.

Für diese Forderung bringt Senge lange Erfahrung mit. Sie arbeitet seit mehr als vier Jahrzehnten im Gesundheitswesen und sitzt heute im Kreistag Viersen. Dort bringt sie die Perspektive der Pflege in politische Prozesse ein und setzt sich für eine bessere Gesundheitsversorgung sowie für eine stärkere Einbindung der Pflege ein.

Schnelle Ergebnisse stellt Senge dabei nicht in Aussicht. Sie beschreibt politische Arbeit als Marathon statt als Sprint und nennt Geduld ihre „Kernkompetenz“. Im Gespräch mit Prof. Volker Großkopf erklärt sie, wie kommunale Entscheidungsprozesse ablaufen, wo Hürden liegen und warum sich politisches Engagement für Pflegekräfte trotzdem lohnt.

Quelle:
rechtsdepesche.de

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