Pressemeldung

Hohenloher Krankenhaus übernimmt Hebammenteam

Gelungener Übergang in der Geburtshilfe im Hohenloher Krankenhaus: mit dem neuen Jahr ist das gesamte Team der bisher freiberuflichen Öhringer Hebammen in die Anstellung gewechselt und betreut jetzt als angestellte Hebammen die werdenden Mütter bei der Geburt im Hohenloher Krankenhaus…

3. Februar 2026
  • Personal

Als eines der ersten Krankenhäuser in Baden-Württemberg hat damit das Hohenloher Krankenhaus die unsichere Situation der freiberuflichen Hebammen einvernehmlich geregelt und damit die hohe Qualität der Geburtshilfe in Öhringen dauerhaft gesichert.

„Für mich war der Schritt nicht leicht, in die Anstellung zu wechseln“, betont Sabine Frank. Die erfahrene Hebamme arbeitet jetzt Teilzeit im Hohenloher Krankenhaus und führt daneben ihre Praxis als selbständige Hebamme weiter. Auch die leitende Hebamme Rita Müller betont: „Ich bin seit 30 Jahre als selbständige Hebamme tätig und habe den Kreißsaal am Hohenloher Krankenhaus in dieser Zeit mit aufgebaut und das Hebammenteam organisiert. Ohne den finanziellen Druck durch die neue gesetzliche Regelung hätte ich die Selbständigkeit nicht aufgegeben.“ Beide Hebammen loben die Verhandlungen mit dem Hohenloher Krankenhaus. „Die Verantwortlichen des Hohenloher Krankenhauses waren bei den Vertragsgesprächen sehr wertschätzend und an einer guten Lösung für alle Beteiligten interessiert. Das hat uns in unserer Entscheidung bestärkt, in die Anstellung zu gehen.“ Mit den beiden unterzeichneten insgesamt 12 Hebammen die Verträge mit dem Hohenloher Krankenhaus und setzen damit ihre Arbeit im Kreißsaal unter neuen Vorzeichen aber übergangslos und mit demselben Engagement fort.

Hohe Qualität der Geburtshilfe im Hohenloher Krankehaus 
„Unser Ziel ist es, die hochwertige Geburtshilfe am Hohenloher Krankenhaus dauerhaft zu sichern“, unterstreicht die Kaufmännische Direktorin Melanie Zeitler-Dauner. „Das erfahrene Hebammenteam, mit dem wir am Hohenloher Krankenhaus seit Jahren vertrauensvoll und erfolgreich zusammenarbeiten, bleibt uns und vor allem den Müttern und Familien mit den neuen Verträgen jetzt und in Zukunft erhalten. Damit haben wir eine sehr gute Lösung für beide Seiten gefunden.“

Verlässliche Betreuung der Frauen während der Geburt gesichert
Anlass für den Wechsel war eine Änderung des sog. „Hebammenhilfevertrags“ im November 2025, der bei freiberuflichen Hebammen zu einer schlechteren Vergütung von Geburten zu führen drohte. Die jetzt geschlossenen Verträge ermöglichen den Hebammen einerseits möglichst große Flexibilität bei der Einteilung ihrer Dienste bei gleichzeitig gesichertem Anstellungsverhältnis und klaren Rahmenvorgaben. „Die Frauen, die zu uns zur Geburt in den Kreißsaal nach Öhringen kommen, können darauf vertrauen, dass immer mindestens zwei Hebammen vor Ort sind, um sie bei der Geburt individuell zu betreuen“, erläutert Hebamme Petra Glücks. „Eine kontinuierliche Begleitung der Frauen während der Geburt ist damit gesichert.“ 

Hebammen mit umfangreichen Zusatzqualifikationen
Die erfahrene Hebamme verweist darauf, dass das gesamte bisherige Team den Wechsel in die Anstellung vollzogen hat. „Unsere Werte und der hohe Qualitätsanspruch, den wir an die Geburtshilfe haben, lebt somit unverändert weiter.“ Das zeigt sich nicht zuletzt an der Vielzahl der Qualifikationen und dem umfangreichen Repertoire an schulmedizinischen und alternativen Methoden während der Geburtsbegleitung. „Wir bieten den Frauen unter anderem Akupunktur, Aromatherapie, manuelle Techniken, TENS und Taping zur Schmerzlinderung während der Geburt an, je nach den individuellen Wünschen und Bedürfnissen der Frau“, so Petra Glücks. „Außerdem trainieren wir regelmäßig das richtige Verhalten in Notfallsituationen, um den Frauen ein Höchstmaß an Sicherheit bieten zu können.“

Eingespieltes Team schafft Ruhe und Sicherheit
Auch Froukje Snaaijer, seit Oktober neu als Teamchefärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe am Hohenloher Krankenhaus tätig, schätzt die hohe Qualität der Hebammen im Hohenloher Krankenhaus. „Ich freue mich sehr, mit diesem hoch qualifizierten, erfahrenen Hebammenteam zusammenarbeiten zu können. Wir sind sehr gut aufeinander eingespielt und können uns als Team aufeinander verlassen. Das schafft eine ruhige und familiäre Atmosphäre, die den Schwangeren guttut und sie während der Geburt maximal unterstützt.“

Zusammenarbeit mit Kinderärzten
Als weiteren Pulspunkt nennen Froukje Snaaijer und ihre Chefarztkollege Ervin Sadetin die kurzen Wege im Hohenloher Krankenhaus. Rund um die Uhr stehen die Anästhesie und der OP im Notfall bereit und auch für die Sicherheit der Neugeborenen ist gesorgt. Seit Jahren gibt es eine hervorragende Zusammenarbeit mit der kinderärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. Andreas Baumann/Dr. Robert Wagner, die in unmittelbarere Nähe zum Krankenhaus tätig sind. Beide haben die Zusatzqualifikation Neonatologie zur speziellen Versorgung von Neugeborenen erworben und stehen rund um die Uhr zur eventuellen kinderärztlichen Mitversorgung der Neugeborenen bereit.

Niedrige Kaiserschnittrate 
In den allermeisten Fällen verlaufen Geburten im Hohenloher Krankenhaus allerdings ohne Komplikationen und auf natürlichem Weg. Das belegen auch die jüngsten Zahlen: die Kaiserschnittrate im Hohenloher Krankenhaus betrug im vergangenen Jahr 19,9 %, bundesweit lag die Kaiserschnittrate dagegen zuletzt bei 33,9%.

Unterstützung durch Kinderkrankenschwestern
Die umfassende Sorge um Mutter und Baby setzt sich nahtlos auf der geburtshilflichen Station fort. Hier kümmern sich ausgebildete Kinderkrankenschwestern und speziell qualifizierte Stillberaterinnen liebevoll um das Wohl von Mama und Neugeborenem in den ersten Tagen nach der Geburt. Sie geben Tipps für den Umgang mit dem Baby, beraten in Still- und Ernährungsfragen, helfen beim Wickeln und ersten Baden des Babys. In der angeschlossenen Elternschule finden Eltern viele weitere Beratungs- und Unterstützungsangebote, damit der Start ins Leben sicher gelingt.

Quelle:
hohenloher-krankenhaus.net

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