Hybrid-DRG macht ambulante Vorhofflimmerablation vergütungsfähig – DHZC begleitet Umsetzung mit eigener Studie

Das Berlin Atrial Fibrillation Meeting 2026 am 5. und 6. Juni diskutiert Ambulantisierung, neue Ablationstechnologien und KI-gestützte Rezidivprognose bei Vorhofflimmern – kostenlos und offen für Kardiologen aus Praxis und Klinik…

2. Juni 2026
  • Ökonomie

Seit dem 1. Januar 2026 ist die ambulante Katheterablation bei Vorhofflimmern in Deutschland über die Hybrid-DRG vergütungsfähig. Das DHZC führt bereits 30 bis 50 Prozent seiner Vorhofflimmerablationen ambulant durch und untersucht die Auswirkungen in der HybridAF-Studie – mit Fokus auf gesundheitsökonomische Effekte und patientenberichtete Ergebnisse.

Am 5. und 6. Juni laden PD Dr. Verena Tscholl und Prof. Dr. Felix Hohendanner gemeinsam mit Prof. Gerhard Hindricks zum dritten Berlin Atrial Fibrillation Meeting 2026 ein. Die Veranstaltung richtet sich an klinisch tätige Kardiologinnen und Kardiologen sowie interventionelle Elektrophysiologen. Der Eintritt ist kostenlos.

Inhaltlich stehen drei Themen im Vordergrund: Erstens die Ambulantisierung der Ablation, die in einer Pro-Con-Session diskutiert wird. Zweitens neue Ablationstechnologien, insbesondere die Pulsed-Field-Ablation (PFA), bei der elektrische Impulse statt Hitze oder Kälte eingesetzt werden. Das DHZC verfügt über alle aktuell verfügbaren PFA-Katheter-Systeme. Drittens künstliche Intelligenz im EP-Labor: Das kommerziell verfügbare System VOLTA analysiert Kathetersignale während der 3D-Rekonstruktion des Vorhofs und identifiziert auffällige Areale zur gezielten Nachablation. Randomisiert-prospektive Studien belegen einen Vorteil bei bestimmten Patientengruppen. Zudem präsentiert das DHZC eigene, über den Digital Health Accelerator des Berlin Institute of Health (BIH) geförderte KI-Entwicklungen zur Rezidivprognose.

Quelle:
dzhk.de

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